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HSBC und Citigroup suspendieren Devisenhändler

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Baku, den 18. Januar (AZERTAG). Bislang hatte die britische Großbank HSBC noch keine personellen Konsequenzen aus den weltweiten Ermittlungen wegen möglicher Manipulationen am Devisenmarkt gezogen. Nun aber hat sie sich mehreren Berichten zufolge vorerst von zwei Mitarbeitern getrennt. „HSBC kann die Suspendierung von zwei Devisenhändlern in London bestätigen“, sagte ein Sprecher der Bank dem „Wall Street Journal“. Nähere Informationen wollte er demnach aber nicht geben.

Auch die Citigroup Chart zeigen soll sich von mehreren Händlern getrennt haben, berichten „Wall Street Journal“ und der Branchendienst „Bloomberg“ übereinstimmend. Ein Konzernsprecher bestätigte den Artikeln zufolge, dass zwei Devisenhändler beurlaubt worden seien. Mehr wollte auch er dazu nicht sagen. Nach Informationen von „Bloomberg“ handelt es sich um vier Mitarbeiter. Vergangene Woche hatte sich das Geldhaus von seinem Chef-Devisenhändler für Europa getrennt.

Seit wenigen Tagen beschäftigt der Skandal um Zinsmanipulationen die US-Justiz. Sie erhob Anklage gegen drei ehemalige Händler der niederländischen Rabobank. Die Strafverfolger werfen ihnen nach Angaben des Justizministeriums Betrug beim sogenannten Yen-Libor vor.

Aufsichtsbehörden weltweit untersuchen bereits seit vergangenem Herbst, ob es am Devisenmarkt ähnlich wie beim Referenzzins Libor zu Manipulationen gekommen ist. Die Deutsche Bank Chart zeigen gehört zu den dominierenden Akteuren im Devisengeschäft - und soll vor wenigen Tagen einen Händler wegen möglicher Manipulationen suspendiert haben. Das Devisengeschäft gilt mit einem täglichen Volumen von zuletzt rund 5,3 Billionen Dollar als größter Finanzmarkt der Welt.

Viele Großbanken wie die britische Barclays Chart zeigen, die Schweizer UBS Chart zeigen und JP Morgan Chart zeigen haben deswegen bereits mindestens ein Dutzend Händler gefeuert.

 

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