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Harte Strafe für Marija Scharapowa

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Baku, 9. Juni, AZERTAC

Die russische Spielerin wurde vom Internationalen Tennisverband für zwei Jahre gesperrt. Scharapowa war im Januar positiv auf Meldonium getestet worden.

Da Scharapowa selbst mit dem Vergehen an die Öffentlichkeit ging, setzte der Verband die Sperre rückwirkend ab dem Moment der positiven Probe an. Ab März war die Spielerin bereits provisorisch gesperrt und hatte nicht mehr an Turnieren teilgenommen. Mit dem Urteil der ITF wurden Scharapowa zugleich alle Weltranglistenpunkte und Preisgelder der diesjährigen Australian Open aberkannt.

Das leistungsfördernde Mittel Meldonium steht erst seit diesem Jahr auf der Dopingliste. Scharapowa hatte angegeben nichts davon zu wissen, dass die Substanz, die sie unter dem Namen Mildronat seit zehn Jahren aus medizinischen Gründen zur Bekämpfung von Diabetes einnehme, inzwischen illegal sei.

In einer ersten Stellungnahme auf ihrer Facebook-Seite kündigte Scharapowa an, gegen die Sperre beim internationalen Sportgerichtshof Cas juristisch vorzugehen. Zwar habe das Tribunal der ITF mit der Reduzierung der Sperre von möglichen vier auf zwei Jahre anerkannt, dass sie nicht wissentlich gedopt habe, sondern es sich um ein Versehen gehandelt habe. Dennoch sei die Dauer der Sperre immer noch zu hoch.

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