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Heftige Schneestürme in Japan zu einem Verkehrschaos geführt

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Baku, den 17. Februar (AZERTAG). Heftige Schneestürme führen in Japan zum Verkehrschaos, auch die Produktion bei Autoherstellern des Landes ist betroffen. Weil in den Fabriken keine Teile mehr ankommen, stehen viele Bänder bei Toyota, Honda und Suzuki still.

Das ganze Wochenende hat es in Japan heftig geschneit, jetzt legt das dichte Schneetreiben bei den Autoherstellern Teile der heimischen Produktion auf Eis. Weil einige Fabriken nicht mehr von ihren Lieferanten versorgt werden können, halten Toyota , Honda und Suzuki die Produktionsbänder in mehreren Fabriken an, wie Sprecher der Unternehmen am Montag mitteilten. Bei Suzuki Chart zeigen stehen drei Werke still, Toyota und Honda Chart zeigen mussten jeweils in zwei Fabriken die Arbeit stoppen. Bei Honda sei die Produktion von 2000 Wagen betroffen, hieß es.

Schwere Schneefälle hatten am Wochenende in Japan zu einem Verkehrschaos geführt. Bei Unfällen auf verschneiten und glatten Straßen seien landesweit mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 1600 seien verletzt worden, berichtet die Zeitung „Yomiuri Shimbun“. Zahlreiche Straßen und Bahnlinien wurden demnach durch den Schnee blockiert. Trotz des Einsatzes der Straßendienste und der Mobilisierung der Armee waren in den Bergen Hunderte Fahrer in ihren Autos gestrandet. Knapp 7000 Menschen in entlegenen Dörfern waren von der Außenwelt abgeschnitten. Teilweise ging Tankstellen das Benzin aus, auch die frischen Lebensmittel in den Supermärkten waren teilweise ausfgebraucht.

Toyota hält Volkswagen 2014 weiter auf Abstand - Für den größten japanischen Autohersteller Toyota gibt es trotz des Produktionsstopps positive Nachrichten. Der bisher unveröffentlichten Studie „Automotive Performance 2013/2014“ des Center of Automotive Management (CAM) zufolge verteidigt Toyota die weltweite Spitzenposition unter den Autoherstellern. Wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf die Studie berichtet, liefern sich die drei absatzstärksten Hersteller Toyota, General Motors (GM) und Volkswagen in diesem Jahr ein Rennen „Kopf an Kopf“.

Demnach verteidigt Toyota die Spitzenposition mit 10,2 Millionen verkauften Pkw. Auf Rang zwei kommt General Motors Chart zeigen mit 10,15 Millionen Autos. Volkswagen bleibt mit 9,95 Millionen Pkw dem CAM zufolge vorerst nur Rang drei. Dem „Handelsblatt“ zufolge liegt das vor allem an den Defiziten der Niedersachsen auf dem wachsenden US-Markt. „Dort bleibt Volkswagen Chart zeigen schwach, es fehlen einfach die Produkte, während GM in den nächsten Monaten viele neue Modelle bringt und Toyota Chart zeigen zunehmend zu alter Stärke findet“, sagte CAM-Chef Stefan Bratzel der Zeitung.

Weltweit rechnet das CAM 2014 mit einem globalen Absatzplus von gut 4,5 Prozent auf 74,5 Millionen verkaufte Pkw. 2013 war der Absatz auf dem Automarkt um 4,4 Prozent auf 71,4 Millionen Autos gestiegen.

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