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Hong Kong: Polizeiaktion gegen illegale Essensstände eskaliert

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Baku, 9. Februar, AZERTAC

Die Polizei in Hongkong wollte eigentlich nur illegale Essbuden schließen. Doch plötzlich brannte es lichterloh. Statt Fischbällchen gab es Pfefferspray, statt Essstäbchen wurde der Schlagstock gezückt. Aktivisten wehrten sich vehement gegen die Polizeiaktion.

Wie AZERTAC unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Interfax berichtete, legen vermummte Aktivisten Feuer und werfen Steine, Beamte antworten mit Schlagstöcken und Tränengas: In Hongkong ist in der Nacht zum Dienstag eine Polizeiaktion außer Kontrolle geraten, bei der im Stadtteil Mong Kok unangemeldete Stände von Straßenverkäufen geschlossen werden sollten.

Wie Behörden mitteilten, wurden mindestens 23 Menschen im Alter zwischen 17 und 70 Jahren festgenommen, weil sie sich mit Polizisten eine Straßenschlacht lieferten. 80 Beamte und vier Journalisten, die über den Aufstand berichteten, seien verletzt worden.

Wie lokale Medien berichteten, hatten sich über 100 Aktivisten der Polizei entgegengestellt, um die Schließung der nicht genehmigten Essensstände zu verhindern. Verkäufer hatten dort zum chinesischen Neujahrsfest Fischbälle und andere traditionelle Speisen angeboten. Fernsehbilder des Senders TVB zeigten Vermummte, die auf der Straße Feuer legten und Steine sowie Holzteile von Paletten auf die Beamten warfen. Einige der Protestler trugen zudem selbstgebaute Schutzschilde.

Die Polizei ging mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen die Beteiligten vor. Zudem habe ein Beamter zwei Warnschüsse mit seiner Pistole abgefeuert, als die Situation eskalierte, teilte die Polizei mit. Polizeiautos und öffentliches Eigentum seien beschädigt worden, sagte Hongkongs Regierungschef Leung Chun-ying am Dienstag. Die Aktivisten hätten Steine auch auf Beamte geworfen, die bereits am Boden lagen.

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