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IDEA ist um die Tötung seltener Tierart sehr besorgt

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Baku, 12. Oktober, AZERTAC

Am 9. Oktober sind die Bewohner des Rayons Astara Beyukagazade Natig Nabi oglu und Faradschow Samad Yagub oglu von Mitarbeitern des Staatlichen Grenzdienstes festgenommen worden. Sie versuchten, das Fell eines im Schutzgebiet jener Region illegal gejagten Leoparden zu Geld zu machen.

Während der Voruntersuchungen hat Natig Böyukagazade eingestanden, dass er im August dieses Jahres in dem Schutzgebiet gelegen in der Astara Region einen wilden Leoparden gejagt hatte.

Nachdem Natig Boyukagazade einen Leoparden getötet hatte, zog seine Haut ab und war auf der Suche nach einem Kunden, um das Leopardenfell zu verkaufen. Natig Böyukagazade wurde im Dorf Chyukyaz der Astara Region zusammen mit seinem Verwandten Faradschow Samad Yagub oglu festgenommen, als er versuchte, das Leopardenfell für 10 bis 15.000 Manat zu verkaufen.

Der kaukasische Leopard ist eine der weltweit bedrohten Tierarten und ist in das Rote Buch der Republik Aserbaidschan und in die Rote Liste der IUCN aufgenommen. Durch illegale Jagd und die Verschlechterung des Lebensareals ist die Anzahl von dieser seltenen Tierart in den letzten Jahrzehnten dramatisch gesunken.

Mittels einer Überwachungskamera installiert durch die öffentliche Vereinigung für internationalen Dialog für Umwelt-Aktion (IDEA- International Dialogue for Environmental Action), deren Gründerin und Leiterin Leyla Aliyeva ist, und den World Wildlife Fund in den Nationalparks Hyrkanien und Zangezur wurde es festgestellt, dass in Aserbaidschan insgesamt sechs Leoparden leben.

Dank gemeinsamen Anstrengungen von der der IDEA, dem Ministerium für Ökologie und Naturressourcen und World Wildlife (WWF) ist eine Reihe von Maßnahmen zur Erhaltung der vom Aussterben bedrohten Tierarten, einschließlich der kaukasischen Leoparden getroffen. Darüber hinaus wurden in den letzten Jahren im Rahmen des IDEA-Programms für die Erhaltung der fünf vom Aussterben bedrohten Tierarten – den Bären, Wölfe, Gazellen, Adlern und Leoparden im Kaukasus großartiges getan.

Jedoch kommt es in dem Schutzgebiet immer wieder zu Schießereien mit illegalen Leopardenjägern. Trotz der Patrouillen der Parkwächter und der getroffenen Maßnahmen schrecken Wilderer nicht davor zurück, die im Nationalpark lebenden Leoparden zu jagen.

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