WELT


Iftar-Essen auf Kölner Keupstrasse

Menschen unterschiedlichen Glaubens beten gemeinsam und verurteilen Terror

Baku, 10. Juni, AZERTAC

Auf der Kölner Keupstrasse ist mit einem Iftar-Essen an die 22 Verletzten des NSU-Bombenanschlags vor 13 Jahren gedacht worden, berichtet AZERTAC unter Berufung auf türkische Medien.

Ein 480 Meter langer Tisch wurde zu diesem Anlass auf der Straße, die auch als “Klein-Istanbul“ bekannt ist, errichtet. An der Veranstaltung nahmen rund 1.500 Personen, darunter Türken, Deutsche sowie Menschen unterschiedlicher Herkunft und Glaubens, teil. Es wurde gemeinsam gebetet und der Terror verurteilt.

Die Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) ist für den Mord von zehn Menschen zwischen den Jahren 2000 bis 2007 sowie für den Bombenanschlag vom 9. Juni 2004 in der Kölner Keupstraße verantwortlich. Bei dem Nagelbombenanschlag war niemand ums Leben gekommen, jedoch wurden 22 Personen, darunter sechs schwer, durch die 700 zehn Zentimeter langen Nägel verletzt.

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