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Illegale Abholzung im Amazonasgebiet

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Baku, den 30. August (AZERTAG). Die brasilianische Bundespolizei hat nach ausländischen Medienangaben eine Bande von Umweltverbrechern entlarvt. In einem Statement teilte sie mit, es sei gelungen, eine ganze Bande von Umweltsündern zu entlarven. Experten schätzen, dass die kriminelle Organisation Schaden im Wert von mehr als 220 Millionen Dollar angerichtet hat.

Die erfolgreiche Operation ist benannt nach dem Symbol des Regenwalds: dem unter Schutz stehenden Kastanienbaum. Insgesamt 96 Bundespolizisten und 19 Mitglieder vom Brasilianischen Institut für Umwelt und natürliche erneuerbare Ressourcen (Ibama) waren an der Operation Kastanienbaum beteiligt. Die Ermittlungen fanden in den brasilianischen Bundesstaaten São Paulo, Pará und Mato Grosso statt.

Die Liste der richterlichen Maßnahmen der Operation Kastanienbaum ist lang: Ein Bundesrichter erhob 14 Haftbefehle gegen mutmaßliche Bandenmitglieder. Außerdem wurden 22 Durchsuchungsbefehle erteilt, vier Verdächtige vorgeladen, eine Person ist bereits im Gefängnis von São Paulo.

Der Vorwurf: Die Bande soll in Brasilien riesige Regenwaldflächen abgeholzt und diese dann anschließend illegal als Anbaufläche und Weideland verkauft haben. Unter den betroffenen Gebieten ist auch der National Forest of Jamanxim im Bundesstaat Pará.

Die verdächtigten Personen seien die Hauptverantwortlichen für die Abholzung des Regenwalds im Amazonasgebiet, gab die Bundespolizei bekannt. Die Beteiligten können mit langen Gefängnisstrafen rechnen.

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