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Im Amazonas-Becken 441 neue Tier- und Pflanzenarten entdeckt

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Baku, 6. Oktober (AZERTAG). „Der Amazonas ist eine wahre Schatztruhe des Lebens“, berichtet die Naturschutzorganisation WWF. Nirgendwo sonst auf der Erde sei die Vielfalt an Lebewesen so hoch. Im südamerikanischen Amazonas-Becken sind gleich 441 neue Tier- und Pflanzenarten entdeckt worden.

Baku, 6. Oktober (AZERTAG). „Der Amazonas Unter den bislang unbekannten Spezies ist ein Piranha, der sich im Gegensatz zu seinen verwandten Flossenträgern streng vegetarisch ernährt. Seine Lieblingsspeise ist nicht Fleisch, sondern sind Algen. Der schlammfarbene Fisch erhielt den Namen Tometes camunani.

Außerdem fand man ein Äffchen mit rotbraunen Kinnbart, dessen Jungen bei Wohlbehagen anfangen zu schnurren (Bild rechts). Es wurde auf den Namen Caqueta-Springaffe (Callicebus caquetensis) getauft.

Die meisten der neu entdeckten Arten kommen nur noch in kleinen isolierten Gebieten im fragmentierten Regenwald vor, was sie besonders anfällig für die Zerstörung ihres Lebensraumes macht. Jede Minute gehen im Amazonas Wälder in der Größe von drei Fußballfeldern verloren, weshalb viele Arten noch vor ihrer Entdeckung aussterben, berichtet der WWF.

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