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In Afghanistan 30 Zivilisten getötet

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Baku, 26. Oktober, AZERTAC

Mutmaßliche Kämpfer der Taliban haben in Afghanistan mindestens 20 Zivilisten getötet. Die Getöteten seien einen Tag zuvor gemeinsam mit 13 weiteren Menschen im Zentrum des Landes entführt worden, sagte der stellvertretende Polizeichef der Unruheprovinz Ghor, Siauddin Sakib. Andere Quellen sprechen von bis zu 30 Toten. Die Taliban äußerten sich zunächst nicht zu dem Vorfall.

Zu der Entführung sei es am Dienstag während Kämpfen zwischen den Aufständischen und afghanischen Sicherheitskräften nahe der Provinzhauptstadt Ferosko gekommen, sagte Sakib. Dabei seien zwei Kommandeure der Taliban getötet worden.

Bei der Entführung habe es sich vermutlich um einen Racheakt der Terroristen gehandelt, nachdem die Dorfbewohner, vor allem Hirten, mit den Sicherheitskräften zusammengearbeitet hatten.

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