POLITIK


In Baku findet internationale Konferenz zum Thema “Islamische Solidarität: Religiöse und kulturelle Vielfalt“ statt VIDEO

Baku, 12. April, AZERTAC

Am Mittwoch, dem 12. April hat in Baku eine internationale Konferenz zum Thema „Islamische Solidarität: Religiöse und kulturelle Vielfalt“ ihre Arbeit begonnen. Die Konferenz findet mit einer gemeinsamen Organisationsunterstützung der Verwaltung der Moslems im Kaukasus, des Staatlichen Komitees für Arbeit mit religiösen Organisationen, Bakuer Internationalen Zentrums für Multikulturalismus und Internationalen Fonds für türkische Kultur und Erbe statt.

AZERTAC zufolge wurde zuerst die Nationalhymne von Aserbaidschan intoniert. Die Konferenz begann mit Vorlesen von Versen aus dem Heiligen Koran.

Moderator der ersten Sitzung der internationalen Konferenz, Vorsitzender der Verwaltung der Moslems im Kaukasus Scheich-ul-Islam Allahschukür Paschazade sagte, dass Aserbaidschan das Altertum und die Gegenwart verkörpert. In diesem Sinne ist Aserbaidschan als ein Dialogangebot zwischen unterschiedlichen Kulturen zu verstehen, denn am Kreuzweg zwischen Ost und West, Nord und Süd, als Vertreter islamischer und europäischer Zivilisation, als Mitglied europäischer und asiatischer und islamischer Weltorganisationen, ist Aserbaidschan prädestiniert, Brücken zwischen scheinbar divergierenden Welten zu schlagen. Aserbaidschan leistet heute einen wesentlichen Beitrag zum interkulturellen Dialog sowie zur Förderung der islamischen Kultur. Moslems, Christen, Juden und Vertreter von anderen Religionen leben in Aserbaidschan seit Jahrhunderten in einer friedlichen Koexistenz. Eine über Jahrhunderte gewachsene Vielfalt und damit der tolerante Umgang mit Andersartigkeit wird für Aserbaidschan als Bestandteil einer-durchaus nationalen-Mentalität und Bestandteil von Regierungspolitik konstatiert, sagte Scheich-ul-Islam Allahschukür Paschazade.

An der Konferenz werden Vorträge über entsprechende Themen angehört.

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