POLITIK


In Italien wird die Beteiligung von Armenien am illegalen Waffenhandel ermittelt

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Rom, 17. November, AZERTAC

Seit mehr als einem Jahr wird in Italien von Anti-Mafia-Behörden der illegale Waffenhandel ermittelt. Die laufenden Untersuchungen sind im Fokus der führenden Massenmedien des Landes. Der Zweck der Untersuchung ist darauf gezielt, einen illegalen Handel von zivilen und militärischen Hubschraubern mit Somalia, Armenien, der Elfenbeinküste, dem Irak, Libyen, Nigeria, dem Iran, Sudan und Angola zu ermitteln.

Zur Klärung des Sachverhalts sind 23 Menschen einem Verhör unterzogen. Sie werden polizeilich eingehend befragt, ob sie am illegalen Waffenhandel in Italien beteiligt sind. Unter diesen Personen sind auch Andrea Pardi, der Chef der italienischen Firma "Italiana Elicotteri Srl" und Bruno Scapin, einer der armenischen Lobbyisten, der früher in Armenien als Botschafter von Italien gearbeitet hat.

Durch die bisherigen Ermittlungen wurden festgestellt, dass an Armenien zu hohen Preisen illegal 4 Kampfhubschrauber hergestellt von der italienischen Firma "AgustaWestland" verkauft worden sind.

In diesem Zusammenhang werden in verschiedenen Regionen Italiens- Veneto, Abruzzo, Campania, Friuli-Venezia Giulia, Lazio, Liguria, Lombardia, Molise, Piemonte, Siciliana und Toscaana von der die Polizei weitere Untersuchungen durchgeführt.

Italienischen Medien zufolge sind auch in der Stadt Neapel Ermittlungen des illegalen Waffenhandels und der Schulung von Söldnern aufgenommen worden. Es stellte sich heraus, dass Clan von Casalesi Mafia die Söldner schulte und sie dann in die Konfliktzonen schickte, darüber hinaus in verschiedenen Teilen der Welt mit Drogen handelte.

Magsud Dadaschov, AZERTAC

Rom

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