POLITIK


In New York die jährliche Koordinationssitzung der Minister für Auswärtige Angelegenheiten von Mitgliedsstaaten der Organisation für Islamische Kooperation stattgefunden

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Baku, den 30. September (AZERTAG). Der aserbaidschanische Außenminister Elmar Mammadyarov hat im Rahmen seines Besuchs in New York an der jährlichen Koordinationssitzung der Minister für Auswärtige Angelegenheiten von Mitgliedsstaaten der Organisation für Islamische Kooperation teilgenommen.

Laut dem Pressedienst des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten trat der Minister E.Mammadyarov auf der Sitzung auf, und wies darauf hin, dass er zu der Charta der Organisation für islamische Zusammenarbeit weiter treu bleibt und einen 10-jährigen Aktionsplan der Struktur unterstützt.

Der Minister kündigte an, das offizielle Baku beabsichtige, im Oktober des laufenden Jahres während seiner Präsidentschaft im UN-Sicherheitsrat ein Treffen auf der höchsten Ebene abzuhalten, um die Partnerschaft zwischen den Vereinten Nationen und der Organisation für Islamische Zusammenarbeit zu stärken. In seiner Stellungnahme zu gespannter Lage in Syrien brachte E.Mammadyarov die große Sorge Aserbaidschans zum Ausdruck.

Der Chef der außenpolitischen Behörde Aserbaidschans brachte die Sitzungsteilnehmer davon in Kenntnis, dass infolge einer bewaffneten Aggression Armeniens gegen Aserbaidschan ein Teil der Territorien des Landes noch unter armenischer Okkupation liegt und mehr als eine Million Flüchtlingen und interne Vertriebenen das Recht auf die Rückkehr in ihre Heimat entzogen wurde.

Der Minister verwies auf die Wichtigkeit der Beilegung des armenisch-aserbaidschanischen Berg-Karabach- Konfliktes auf der Grundlage der Normen und Prinzipien des Völkerrechts, insbesondere der Resolutionen des UN-Sicherheitsrates und der Organisation für Islamische Zusammenarbeit und drückte den Mitgliedsstaaten seine Dankbarkeit für ihre Unterstützung bei der Frage der territorialen Integrität Aserbaidschans und Verurteilung aggressiver Politik Armeniens aus.

“Aserbaidschan ist um die Stärkung der Tendenzen zur “Islamophobie” besorgt und das offizielle Baku wird seine Bemühungen um die Beseitigung des Hasses aus religiösen Gründen, sowie um die Stärkung eines interreligiösen und interkulturellen Dialogs auch weiterhin fortsetzen”, so E.Mammadyarov.

 

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