OFFIZIELLE CHRONIK


In Prag das ordentliche Gipfeltreffen der Östlichen Partnerschaft seine Arbeit begonnen VIDEO

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Prag, den 24. April (AZERTAG). Der Eigenberichterstatter von AZERTAG teilt aus Prag mit, dass am 24. April in der Hauptstadt von Tschechien das ordentliche Gipfeltreffen der Östlichen Partnerschaft seine Arbeit begonnen hat.

Der Gipfel wurde dem fünften Jahrestag des im Jahr 2009 in Prag stattgefundenen Summits der Östlichen Partnerschaft gewidmet.

Am Gipfeltreffen nahm ebenfalls der zu einem Arbeitsbesuch in Tschechien weilende Präsident der Republik Aserbaidschan Ilham Aliyev teil.

Der Summit begann in der Prager Burg mit einem Empfang von

Staats-und Regierungschefs.

Auf dem Platz, verziert mit Staatsflaggen der Teilnehmerländer, wurde zu Ehren von Staats-und Regierungschefs eine Ehrenwache gehalten.

Präsident von Tschechien Miloš Zeman empfing den Präsidenten der Republik Aserbaidschan Ilham Aliyev.

Danach ertönten in die Nationalhymne Aserbaidschans.

Hiernach ließen sich die Staats-und Regierungschefs von Teilnehmerländern fotografieren.

Dann fand die erste Sitzung des Gipfels statt.

Präsident Ilham Aliyev nahm an der Sitzung teil.

Der tschechische Staatschef hat das Gipfeltreffen für eröffnet erklärt und begrüßte die Staats-und Regierungschefs. Er wies darauf hin, dass dass die Östliche Partnerschaft in verflossenen fünf Jahren einen großen Entwicklungsweg gegangen hatte. Dank den in dieser Richtung getanen Arbeiten sind die Mitgliedsländer an die europäischen Werte und Kriterien noch näher herangebracht worden.

Präsident Miloš Zeman erzählte auch von bevorstehenden Aufgaben und zeigte sich zuversichtlich, dass die bilaterale und multilaterale Zusammenarbeit auch weiterhin fortgesetzt wird.

Der EU-Kommissar für Erweiterung und Nachbarschaftspolitik, Stefan Füle, übermittelte den Teilnehmern seine Glückwünsche zum fünften Jahrestag der Östlichen Partnerschaft und teilte mit, dass das nächste Gipfeltreffen im kommenden Jahr in Riga ausgerichtet wird.

Dann begannen die Diskussionen.

Die Östliche Partnerschaft (anfangs in den Medien auch Ost-Partnerschaft genannt) ist ein Projekt im Rahmen der Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP), dessen Ziel eine Heranführung der sechs zum Teil benachbarten östlichen Länder Aserbaidschan, Georgien, Moldawien, die Ukraine, Weißrussland und Armenien an die Europäische Union ist. Die Partnerschaft wurde auf Anregung des polnischen Außenministers Radosław Sikorski mit schwedischer Unterstützung am 26. Mai 2008 beim Rat für Allgemeine Angelegenheiten und Außenbeziehungen in Brüssel vorgestellt und auf dem Europäischen Rat im Dezember 2008 beschlossen.

Der Gründungsgipfel fand am 7. Mai 2009 in Prag statt. 2011 war Polen Gastgeber des zweiten Gipfeltreffens, das vom 29. bis 30. September in Warschau stattfand.

 

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