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In Syrien gehen die Kämpfe derweil weiter

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Baku, 22. Dezember, AZERTAC

Zwei Mal wurde Genf bereits erfolglos über einen Friedensplan verhandelt. Ende Januar sollen Vertreter von Opposition und Regierung nun erneut in der Schweiz zusammenkommen.

Es war das erste Mal seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien, dass alle Mitglieder des Uno-Sicherheitsrats an einem Strang zogen. Ende vergangener Woche einigten sich die Staaten auf eine gemeinsame Resolution. Und die sieht unter anderem Gespräche zwischen der syrischen Opposition und Vertretern der Regierung vor. Nun wurden Details zu den Gesprächen bekannt. Das Treffen sei für Ende Januar in Genf geplant, sagte der Direktor des Uno-Büros in Genf, Michael Møller.

Bei den Verhandlungen unter der Schirmherrschaft von Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon soll es unter anderem um eine neue, glaubwürdige Regierung, eine neue Verfassung und freie und faire Wahlen gehen. Zugleich soll mit sofortiger Wirkung ein landesweiter Waffenstillstand in Kraft treten.

Bereits 2012 und 2014 hatten in Genf Syrien-Konferenzen stattgefunden. Allerdings konnten sich die Beteiligten damals in den Verhandlungen nicht einigen.

In Syrien gehen die Kämpfe derweil weiter. In dem Konflikt kamen seit 2011 bereits mehr als 250.000 Menschen ums Leben. Nach Informationen der in London ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden mindestens neun Kinder getötet und rund 20 Menschen verletzt. Auch staatliche Medien sprachen von neun getöteten Schülern.

Die Geschosse schlugen demnach in einem von Regierungstruppen kontrollierten Bezirk der Stadt Deir al-Sor ein.

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