POLITIK


In Washington fand ein „Rundtisch“ statt, wo die Tatsache der Besetzung des Gebiets Bergkarabach von Aserbaidschan durch armenische bewaffnete Truppen hervorgehoben wurde

A+ A

Washington, den 17. Juni (AZERTAG). In der Carnegie Stiftung für internationalen Frieden fand ein Rundtisch zum Thema „Russisch-ukrainischer Konflikt. Politik von Westen. Folgen für Moldawien und Sükaukasus statt. Nach einer Eröffnungsrede der Programmleiterin für Balkan, Kaukasus und Zentralasien bei der Jamestown Stiftung, Margarita Assenova, traten der Präsident der Stiftung, Glen Howard, mit einem Bericht über den letzten Besuch von Vertretern der Stiftung in der Ukraine, darunter der wissenschaftliche Mitarbeiter des Cato Institutes, Andrey Illarionov, zum Thema „Ukraine und Putins Konzept für „russische Welt“, der ehemalige US-Botschafter in Georgien und Kasachstan, William Courtney, zum Thema „US-Politik bezüglich Russlands nach der ukrainischen Krise“ auf.

Im zweiten Panel des Rundtischs erzählte Professor Steven Blank dem Auditorium über die Einzelheiten der Situation um eingefrorene Konflikte, insbesondere den armenisch-aserbaidschanischen Konflikt um Bergkrabach. S. Blank wies darauf hin, dass sich die USA um die Beilegung des Konfliktes bemühen sollen.

In seiner Rede sagte der Angehörige der Aserbaidschanischen Botschaft in den USA für politischen Fragen, Natig Bachishov, dass seit nunmehr 24 Jahren beinahe ein Fünftel des aserbaidschanischen Staatsgebiets von armenischen Soldaten besetzt gehalten wird, und mehr als 650 Tausend Aussiedler bis jetzt in ihre Heimat nicht rückkehren dürfen.

In Bezug auf die ukrainische Krise und andere Konflikte sagte er, dass Aserbaidschan die territoriale Integrität von allen Staaten der Region anerkennt.

Auf die Frage des Eigenberichterstatters der AZERTAG in den USA, Yusif Babanly, über das Potenzial des Separatismes in anderen Regionen von Georgien, insbesondere in Javachetiya beantwortete der Vertreter der Botschaft Georgiens, Georgi Chelaschvili, dass die Regierung Georgiens bereits ein Programm der Integration der ethnischen Minderheiten realisiert.

Yusif Babanly

EB der AZERTAG

Washington

© Jede Verwendung von Materialien muss durch den Hyperlink kenntlich gemacht werden

KONTAKT MIT DEM AUTOR

Füllen Sie die erforderlichen Stellen mit Zeichen* aus

Bitte geben Sie die Buchstaben wie oben gezeigt ein.
Egal, ob die Buchstaben groß oder klein sind