BLUTIGES GEDENKEN


In der Auflage „Gedenktage“ der Universität Wien ein Artikel unter dem Titel “31.März-Tag des Genozids an Aserbaidschanern” veröffentlicht

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Baku, den 1. April (AZERTAG). In der Auflage „Gedenktage“ der Universität Wien wurde ein Artikel unter dem Titel “31. März-Tag des Genozids an Aserbaidschanern” veröffentlicht.

AZERTAG teilt mit, dass der Autor des Artikels Vorsitzender der aserbaidschanischen Gemeinde in den Vereinigten Arabischen Emiraten Samir Imanov ist.

S.Imanov schreibt in seinem Artikel, dass die tragischen Ereignisse am 31. März 1918 im Bewusstsein des aserbaidschanischen Volks tief ausgeprägt sind. Der Autor geht davon aus, dass die Ermordungen von Tausenden von Aserbaidschanern und ihre Vertreibungen aus ihren Heimatorten nicht nur zu den schrecklichsten Ereignissen Aserbaidschans, sondern der Weltgemeinschaft gehören.

Im Artikel werden die Leser informiert, dass in den Monaten März und April 1918 in Baku und verscheidenen Siedleungen von Baku, später in Guba, Lenkoran, Schamacha, Salyan, Zangazur, Nachitschewan und anderen Gebieten des Landes durch Bolschewiken und armenische Daschnaken die Massenmorde an Aserbaidschanern verübt wurden. Während dieses Gemetzels waren von armenischen Daschnaken in jenen Gebieten Tausende von Aserbaidschanern bestialisch getötet, zehntausende Menschen mussten ihre ständigen Wohnorte verlassen.

S.Imanov weist darauf hin, dass die Politik des Völkermords ein integraler Bestandteil der Besetzung aserbaidschanischer Gelände durch Armenien wurde. Inspiriert durch die Träume der Schaffung eines “Groß-Armenien” wurden von Armeniern auch in den 1905-1907 großmaßstäbliche blutige Aktionen gegen Aserbaidschaner durchgeführt. Hunderte von aserbaidschanischen Dörfern und Siedlungen wurden zerstört und dem Erdboden gleichgemacht, Tausende von Aserbaidschanern waren barbarisch getötet worden.

Der Vorsitzender der aserbaidschanischen Gemeinde in den Vereinigten Arabischen Emiraten Samir Imanov sagte: ‘‘Aufgrund von umfangreichen Genoziden an den Aserbaidschanern, die fast zweihundert Jahre angedauert haben, wurden Hunderte von Ortschaften verwüstet, Tausende von Aserbaidschaner massakriert. Die lange Jahre andauernde ethnische Säuberungspolitik der Armenier gegen Aserbaidschan hatte die Vertreibung von Tausenden von Menschen aus ihren Heimstätten zur Folge. Jedes Genozid ist eine blutbefleckte Seite der aserbaidschanischen Geschichte’’.

Der Autor zitiert in seinem Artikel den aserbaidschanischen Staatspräsidenten Ilham Aliyev:” Wir werden die Wiederherstellung unserer territorialen Integrität, sowie die Entlarvung von denjenigen erreichen, die den Völkermord begangen, die Zwietracht und Feindschaft zwischen den Menschen und Völkern verbreitetet haben”.

Die März-Ereignisse bezeichnen einen ethnischen Konflikt und Massenmorde an der aserbaidschanischen Bevölkerung, die vom 30. März bis zum 3. April 1918 in Baku und anderen Gebieten Aserbaidschans begangen wurden, so S.Imanov. Innerhalb dieser drei Tage wurden Tausende von Aserbaidschanern aufgrund ihrer religiösen und Volkszugehörigkeit getötet, schreibt der Autor.

Hier sei erwähnt, dass das aserbaidschanische Volk seit 1998 der Opfer dieser Tragödie gedenkt.

 

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