WIRTSCHAFT


Internationale Gemeinschaft hat Afghanistan Finanzhilfe gesagt

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Baku, 6. Oktober, AZERTAC

Die internationale Gemeinschaft hat Afghanistan für die kommenden vier Jahre Finanzhilfen in Höhe von 15,2 Milliarden Dollar zugesagt. Das teilte EU-Entwicklungskommissar Neven Mimica am Mittwoch zum Abschluss des zweitägigen Treffens in Brüssel mit.

Seit fast 14 Jahren versucht die internationale Gemeinschaft, die Situation in Afghanistan zu verbessern, geschätzte 500 Milliarden Dollar flossen bisher in das Land. Trotzdem lebt noch immer rund ein Drittel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze, zwei Drittel können weder lesen noch schreiben. Die Korruption ist enorm, größter Wirtschaftsfaktor bleibt der Opiumanbau, der unter anderem die radikalislamischen Taliban mit Geld versorgt.

Bei der Brüsseler Konferenz waren am Dienstag und Mittwoch Vertreter von mehr als 70 Staaten und 20 internationalen Organisationen zusammengekommen. Laut einem Positionspapier des Auswärtigen Amtes wollte die Bundesregierung bis 2020 bis zu 1,7 Milliarden Euro nach Kabul überweisen - allerdings verbunden mit den Auflagen, die Korruption einzudämmen und verantwortliches und effektives Regierungshandeln nachzuweisen. Allein für das kommende Jahr sind 430 Millionen Euro für das von jahrzehntelangem Bürgerkrieg zerstörte Land vorgesehen.

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