POLITIK


Internationale Gemeinschaft muss wirksame Maßnahmen treffen, um der Annexions- und Terrorpolitik Armeniens ein Ende zu setzen

Leiter des Präsidialamtes Ramiz Mehdiyev gibt Kommentar zur jüngsten Provokation Armeniens

Baku, 6. Juli, AZERTAC

Der Leiter des aserbaidschanischen Präsidialamtes, Ramiz Mehdiyev, gab für die Nachrichtenagentur AZERTAC eine Erläuterung zur jüngsten blutigen Provokation der armenischen Streitkräfte am 4. Juli an der Kontaktlinie von Truppen:

Bekanntermaßen griffen die armenischen Streitkräfte am 4. Juli an der Kontaktlinie der Truppen zu einer weiteren großangelegten Provokation und nahmen das Dorf Alkhanli des aserbaidschanischen Bezirkes Fizuli mit überschweren Waffen unter Beschuss. Zivilbevölkerung und -objekte wurden dabei gezielt und mit Absicht ins Visier genommen. Dabei sind eine ältere Dorfbewohnerin und ein Kind getötet und eine weitere Dorfbewohnerin schwer verletzt. Darüber hinaus wurde das Eigentum von Dorfbewohnern durch Beschuss schwer beschädigt. Dieses weitere blutige Verbrechen zeigt erneut terroristisches Natur, unmenschliches und kriminelles Gesicht des militärisch-politischen Regimes in Armenien.

In den letzten Jahren hat Aserbaidschan seine Bemühungen für eine gerechte Lösung des armenisch-aserbaidschanischen Berg-Karabach-Konfliktes, im Rahmen der Normen und Prinzipien des Völkerrechts deutlich intensiviert. Dank einer entschlossenen, prinzipiellen und ausgewogenen Politik von Staatspräsident Ilham Aliyev holte unser Land einen deutlichen Vorsprung sowohl in diplomatischen, als auch militärischen Bereichen heraus. Als Antwort auf ständige Provokationen der armenischen Armee im April 2016 wurden im Ergebnis einer erfolgreichen Gegenoffensive der aserbaidschanischen Streitkräfte Tausende von Hektar Land, eine Reihe strategischer Höhen und Siedlungen vollständig vom Feinde befreit. Der historische Aprilsieg war ein Wendepunkt im Prozess der Beilegung des armenisch-aserbaidschanischen Berg-Karabach-Konflikts, leistete einen wesentlichen Beitrag zu weiterer Stärkung der Position Aserbaidschans im Verhandlungsprozess.

In jenen von der Okkupation befreiten Gebieten ist die Sicherheit gewährleistet. Auf Anweisung von Staatspräsident Ilham Aliyev wurde das Dorf Jojug Marjanli der Jabrayil Region in kurzer Zeit wiederaufgebaut und den Dorfbewohnern zur Verfügung gestellt. Jojug Marjanli wurde zum Zeichen der Rückkehr für die gesamte Gesellschaft, für die mehr als eine Million Aserbaidschaner, die aus ihren ständigen Wohnorten vertrieben wurden.

Armenien, das seit vielen Jahren von dem politischen und wirtschaftlichen Leben der Region isoliert ist, erlebt derzeit einen wirtschaftlichen Abschwung, soziale Spannungen und Niederlage in dem politischen und militärischen Bereich. Die gegenwärtige Situation hat die Stütze des verbrecherischen Regimes von Sersch Sargsjan sowohl im Inland, als auch im Ausland ernsthaft zerrüttet.

Mit ständiger Sanktionierung der blutigen Verbrechen gegen die friedliche aserbaidschanische Bevölkerung versucht Sersch Sargsjan, auf der einen Seite den im Land bestehenden Druck auf ihn zu neutralisieren und seine Macht zu verlängern, auf der anderen Seite bei der aserbaidschanischen Bevölkerung, die unweit der Kontaktlinie lebt, psychische Spannungen, Unruhe und Angst aufzubauen.

In der Tat ist das eine Fortsetzung der langjährigen Terror- und Genozidpolitik des verbrecherischen Regimes in Armenien an aserbaidschanische Zivilisten. Die Völkermorde, die im Jahr 1992 in den Dörfern Malibeyli Yukhari und Aschaghi Gushchular, Garadaghli, der Stadt Chodschali sowie zahlreiche Terroranschläge, die in den verschiedenen Regionen Aserbaidschans verübt wurden, sind Tatsachen, die die Terror- und Genozidpolitik des armenischen Staates, seine wahre faschistische Natur enthüllt haben. Diese Politik wurde in den folgenden Jahren konsequent fortgesetzt. Im April 2016 nahmen die armenischen Streitkräfte die Siedglungen, die in der Nähe der Kontaktlinie liegen, unter Artilleriebeschuss. Dabei waren 5 Zivilisten ums Leben gekommen und weitere 30 Menschen wurden verletzt.

Armenien ignoriert Forderungen und Appelle des UN-Sicherheitsrates und von einflussreichen Organisationen der Welt, verletzt das Völkerrecht. Seit 25 Jahren werden aserbaidschanische Territorien besetzt gehalten. Leider haben internationale Gemeinschaft sowie die OSZE Minsker-Gruppe, die direkt mit der Konfliktlösung beschäftigt ist, für die Wiederherstellung der Gerechtigkeit noch keine wirksamen Schritte übernommen. Jedoch ist es Tatsache, dass man für eine schnnelle Bewältigung von ähnlichen Konflikten in verschiedenen Teilen der Welt und die Bestrafung von Besatzern wirksame Sanktionen verhängt.

Was ist der Grund für eine solche offensichtliche Doppelmoral gegenüber Aserbaidschan? Warum drücken die Co-Vorsitzenden der OSZE Minsker-Gruppe dieser anhaltenden Terror-und Genozidpolitik Armeniens, seinem rücksichtslosen Umgang mit Zivilisten ein Auge zu und zeigen keine angemessene Reaktion? Aus welchem Grund werden keine Sanktionen über Armenien verhängt, die Zwangsmaßnahmen gegen dieses Land eingeleitet?

Was ist der Grund für eine gleichgültige und stumme Haltung von bestimmten Kreisen und Menschenrechtsorganisationen zum brutalen Mord an unschuldigen Frauen und Kindern, die bei jeder Gelegenheit die Menschenrechte und Freiheiten besonders betonen, gegen die unabhängigen Staaten Kampagnen durchführen?

Wir können mit Zuversicht sagen, dass die Politik der Doppelmoral und Straflosigkeit Hauptgründe in der Lösung des armenisch-aserbaidschanischen Berg-Karabach-Konfliktes ist, neuen Verbrechen des militärisch-politischen Regimes in Armenien zugrunde liegen. Wegen der Unentschlossenheit der Weltgemeinschaft

Ignoriert die armenische Macht nicht nur die Ausführung von Resolutionen und Beschlüssen von internationalen Organisationen, sondern auch verletzt grob das Humanitäre Völkerrecht, die Genfer Konvention und Anlage Nr. 1, sowie die Konvention über Kinder-, Menschenrechte und Grundfreiheiten und setzt die Sühnemaßnahmen gegen die friedliche aserbaidschanische Bevölkerung um.

Jetzt ist es an der Zeit zu verstehen, dass der armenisch-aserbaidschanische Berg-Karabach-Konflikt nicht eingefroren ist, und jederzeit wieder aufflammen, und für die gesamte Region von schlimmen Folgen sein kann.

Ich kann eindeutig sagen, dass Aserbaidschan sich nie mit der Tatsache der Besatzung versöhnen, die Gründung eines zweiten armenischen Staates auf seinem Territorium nicht zulassen, für die Wiederherstellung seiner territorialen Integrität und die Gewährleistung der Sicherheit der Bevölkerung alle erforderlichen Maßnahmen greifen wird. Das ist grundsätzliche und unveränderte Position, die Staatspräsident Ilham Aliyev wiederholt zum Ausdruck gebracht hat. Die internationale Gemeinschaft, die Co-Vorsitzenden der OSZE Minsker-Gruppe und das verbrecherische armenische Regime müssen diese Realität verstehen

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