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Irans Präsident Hassan Rohani: Keine Feindschaft dauert für immer

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Davos, den 23. Januar (AZERTAG). „Keine Feindschaft dauert für immer: Irans Präsident Hassan Rohani will das Verhältnis zu den USA verbessern. Als Signal der Entspannung sei sogar die Wiedereröffnung der amerikanischen Botschaft in Teheran möglich.

Seit 35 Jahren dauert die diplomatische Eiszeit zwischen den USA und Iran an. 1979 stürmten Anhänger des iranischen Revolutionsführers Ajatollah Chomeini die US-Botschaft in Teheran, Washington brach die diplomatischen Beziehungen daraufhin ab.

„Keine Feindschaft dauert für immer, auch keine Freundschaft hält ewig. Also müssen wir Feindseligkeiten in Freundschaft umwandeln“, sagte Rohani dem Schweizer TV-Sender RTS.

Als ein Signal der Entspannung sei auch die Wiedereröffnung der US-Botschaft in Teheran möglich, sagte der iranische Präsident. Zwar seien die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten noch immer schwierig. Doch mit harter Arbeit und gutem Willen auf beiden Seiten, könnten die Probleme überwunden werden.

Rohani äußerte sich am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos, wo er am Donnerstag vor Managern und Spitzenpolitikern eine Rede halten wird. Es ist die erste Teilnahme einer iranischen Delegation an dem Treffen seit mehr als zehn Jahren.

Zudem will der iranische Präsident während des Weltwirtschaftsforums bei den Chefs führender westlicher Ölkonzerne um Investitionen werben. Nach der vorläufigen Einigung im Atomstreit mit Iran haben USA und EU die Wirtschaftssanktionen gegen das Land gelockert.

 

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