WIRTSCHAFT


Japans Schulden betragen fast das Zweieinhalbfache der jährlichen Wirtschaftsleistung

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Baku, den 2. August (AZERTAG). Japans Schulden betragen fast das Zweieinhalbfache der jährlichen Wirtschaftsleistung - und dürften weiter wachsen. Laut amtlicher Analyse wird die drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt auch 2020 noch neue Verbindlichkeiten anhäufen. Die Sparpläne der Regierung reichen nicht.

Unter dem primären Haushaltsdefizit versteht man die Nettokreditaufnahme ohne Zinsen auf Staatsanleihen. Der amtlichen Analyse zufolge kann es mit den bisher verabschiedeten Sparmaßnahmen von 4,8 Prozent im Jahr 2013 nur auf rund ein Prozent im Jahr 2020 gedrückt werden.

Heißt: Die Schulden werden weiter wachsen. Für das Land ist das fatal. Die Staatsverschuldung beträgt inzwischen 240 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

Finanzminister Taro Aso will bisher die Umsatzsteuer bis 2015 auf zehn Prozent verdoppeln und zahlreiche Sozialleistungen kürzen. Ökonomen raten von diesen Maßnahmen ab. Durch sie könnte die Konjunktur abgewürgt werden.

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