KULTUR


Jugendforum zum Thema “Kulturerbe der Seidenstraße“ in China

Baku, 19. April, AZERTAC 

In China hat ein Internationales Jugendforum zum Thema “Große Seidenstraße“ organisiert durch die UNESCO und die Chinesische Nationalen UNESCO-Kommission seine Arbeit begonnen, berichtet AZERTAC unter Berufung auf die UN News Center.

Am Jugendforum nehmen junge Vertreter aus an der Seidenstraße liegenden Ländern teil sowie aus Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan, Turkmenistan, Georgien und Armenien.

In den Städten Changsha und Guangzhou werden im Verlauf einer Woche über die Rolle der Jugend beim Schutz und Erhaltung des Kulturerbes der Seidenstraße diskutieren. Im Rahmen des Forums sind auch die Entwicklung von speziellen Trainingsprogrammen in diesem Bereich und die Stiftung von Stipendien vorgesehen.

Die Große Seidenstraße wurde noch im zweiten Jahrhundert unserer Zeitrechnung angelegt. Objekte der Seidenstraße wurden in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Als Seidenstraße bezeichnet man ein Netz von Karawanenstraßen, dessen Hauptroute das Mittelmeer auf dem Landweg über Zentralasien mit Ostasien verbindet. Ihre größte Bedeutung erreichte sie zwischen 115 v. Chr. und dem 13. Jahrhundert n. Chr.

Auf der Seidenstraße wurden nicht nur Waren wie Gewürze, Seide, Glas und Porzellan transportiert; mit dem Handel verbreiteten sich auch Religion und Kultur. So gelangte der Buddhismus über die Seidenstraße bis nach China und Japan und wurde dort vorherrschende Religion. Das Christentum drang über die Seidenstraße bis nach China vor. Die Kenntnis von Papier und Schwarzpulver kam entlang der Seidenstraße in die arabischen Länder und gelangte von dort später nach Europa.

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