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Kampf gegen Ebola in Sierra Leone

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Baku, 7. April, AZERTAC 

In Sierra Leone ist erstmals seit Monaten wieder Ebola nachgewiesen worden – bei einem verstorbenen Kleinkind. Die Region war ein Brennpunkt der jüngsten Epidemie, galt zuletzt aber als seuchenfrei.

Ein Kind ist im Osten Sierra Leones an Ebola gestorben. Das Opfer sei ein neun Monate alter Junge aus dem Distrikt Kailahun, wie die Zeitung "Sierra Leone Telegraph" am Sonntag unter Berufung auf die Behörden berichtete.

Die Eltern seien gesund. Die Region war einer der Brennpunkte der jüngsten Ebola-Epidemie. Seit über 100 Tagen seien von dort keine Ebola-Fälle mehr gemeldet worden. In anderen Landesteilen gab es weiter Erkrankungen.

Der Distrikt liegt nahe der Grenze zu den ebenfalls von Ebola betroffenen Ländern Guinea und Liberia. Als die Epidemie vor über einem Jahr in Sierra Leone ausbrach, galt Kailahun als Brennpunkt. Auch Liberia hatte jüngst einen Rückschlag erlitten und den ersten neuen Ebola-Fall seit Wochen gemeldet.

Weltweit starben über 10.400 Menschen an Ebola

Sierra Leone ist das am schlimmsten von der Epidemie betroffene Land. Bisher wurden hier etwa 12.000 bestätigte und Verdachtsfälle gemeldet, fast 3800 Menschen sind gestorben.

Im vergangenen Sommer wurden bis zu 80 Infektionen pro Woche aus der Region gemeldet. Zum Jahresende war die Zahl der Neuinfektionen auf null gesunken. Die Weltgesundheitsorganisation entsandte Spezialisten in die Region.

Weltweit sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation in den vergangenen 16 Monaten bereits über 10.400 Menschen an Ebola gestorben.

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