WELT


Klareres Wasser des Uruguay mit dem Schlamm des Paraná vermischt

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Baku, 6. Juni, AZERTAC

In feinen Ästen schlängelt sich der Fluss durch Sumpflandschaften - 13 Millionen Menschen in und um Buenos Aires haben die Schlammbrühe vor der Haustür. Ein Grund zur Sorge? Eher nicht.

Der Rio Paraná spült vor allem Erde in den Rio de la Plata an der Ostküste Argentiniens. Dort liegt auch Buenos Aires, die Hauptstadt des Landes. Das Satellitenbild der Nasa zeigt die Metropole als graue Masse am unteren Bildrand. Die Aufnahme haben Astronauten am 6. April 2015 von der Internationalen Raumstation ISS aus gemacht.

Der Paraná ist nach dem Amazonas der zweitlängste Fluss Südamerikas. Er entspringt in den Anden und zieht sich durch Brasilien, Paraguay und Argentinien. Bei Buenos Aires trifft der Fluss mit dem Rio Uruguay zusammen. Das Satellitenbild zeigt, wie sich das klarere Wasser des Uruguay mit dem Schlamm des Paraná vermischt. Wirbel und Schlieren ziehen sich durchs Wasser.

Der Rio de la Plata ist an dieser Stelle mit 25 Kilometern noch vergleichsweise schmal. Wie ein Trichter wird der Strom jedoch immer breiter und fließt schließlich auf 230 Kilometern Breite in den Atlantik.

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