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Kolumbiens Präsident will Geld für Nobelpreis an Opfer spenden

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Baku, 10. Oktober, AZERTAC

Für seine Bemühungen um eine Versöhnung mit den Farc-Rebellen bekam Kolumbiens Präsident Santos den Friedensnobelpreis. Das Geld für die Auszeichnung will er jetzt an die Opfer des Bürgerkriegs spenden.

Der Friedensnobelpreis ist mit acht Millionen Schwedischen Kronen (rund 830.000 Euro) dotiert. Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos hat jetzt angekündigt, den Betrag an die Opfer des Bürgerkriegs zu spenden.

"Der Friedensnobelpreis gehört den Kolumbianern, vor allem jenen, die im Krieg gelitten haben", schrieb der Staatschef am Sonntag auf Twitter. "Mit meiner Familie habe ich entschieden, das Geld den Opfern zu spenden."

Am Freitag war dem kolumbianischen Präsidenten für seine Bemühungen um einen Frieden mit der Guerillaorganisation Farc der Friedensnobelpreis zuerkannt worden.

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