POLITIK


Kongress der in Europa lebenden Aserbaidschaner hat anlässlich des Tages des Völkermordes an Aserbaidschanern an Europäisches Parlament appelliert

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Berlin, 1. April. AZERTAC

Der Kongress der in Europa lebenden Aserbaidschaner hat anlässlich des 31. März- Tages des Völkermordes an Aserbaidschanern mit einer Erklärung an den Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments für Menschenrechte, Christian Dan Preda, appelliert. In der Erklärung informiert man das ausführlich über den Völkermord an Aserbaidschanern, der vor 97 Jahren in den Monaten März und April 1918 von armenischen Nationalisten verübt wurde, und erinnert auch daran, dass seit 1998 der 31. März als Tag des Völkermords an Aserbaidschanern begangen wird.

Darüber hinaus wird in der Erklärung auch über die ethnische Säuberungspolitik Armeniens gegen Aserbaidschan in den Gebieten von West-Aserbaidschan und die Massendeportationen von Aserbaidschanern aus jenen Regionen informiert. Es wurde festgestellt, dass die Armenier im Zuge der Sowjetisierung von Transkaukasien zwecks der Umsetzung ihrer schmutzigen Absichten und Ziele alle aserbaidschanischen Friedhöfe, Geschichts-und Kulturdenkmäler, Moscheen, Schulen, Krankenhäuser und andere Gebäude zerstörten, um die Spuren von Aserbaidschanern im West-Aserbaidschan zu verwischen. Obwohl seit den Märzereignissen 97 Jahren vergangen sind, hat die Weltgemeinschaft ihre gerechte Stellung zu diesen Verbrechen gegen die Menschheit noch nicht genommen. Solch ein Verhalten der internationalen Gemeinschaft zu diesen Handlungen der Armenier hat sie zur Verübung von weiteren Völkermorden an Aserbaidschanern ermutigt. In der Nacht vom 25. bis 26. Februar 1992 griffen die Streitkräfte Armeniens mit direkter Teilnahme von Einheiten des zu jenem Zeitpunkt in der Stadt Chankendi der Berg-Karabach Region der Republik Aserbaidschan stationierten alt-sowjetischen 366. Motorschützenregiments, die Stadt Chodschali in Bergkarabach an. Die Streitkräfte Armeniens machten die Stadt Chodschali dem Erdboden gleich. Die Stadt wurde völlig zerstört und niedergebrannt. Die friedliche Bevölkerung wurde dem ungeheuerlichen Massaker unterworfen. Bei diesem Kriegsverbrechen wurden 613 Personen mit besonderer Grausamkeit und Folter getötet.

In der Erklärung wird die Weltgemeinschaft dazu aufgefordert, über die Gewalttaten der Armenier gegen Aserbaidschaner ein objektives und politisches Urteil abzugeben, die faire Position Aserbaidschans zu unterstützen, gegen Armenien, das den Völkermord zu einem Bestandteil seiner Staatspolitik macht, die Sanktionen zu verhängen, gegenüber der Wiederherstellung der territorialen Integrität Aserbaidschans, sowie der grob verletzten Rechte von aserbaidschanischen Flüchtlingen und Binnenvertriebenen nicht gleichgültig zu bleiben.

Vugar Seyidov

Sonderkorrespondent von der AZERTAC

Berlin

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