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Levi's-Chef wäscht seine Jeans praktisch nie

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Baku, den 23. Mai (AZERTAG). Ein Jahr war die Jeans von Levi's-Chef Chip Bergh nicht mehr in der Waschmaschine. Kein Problem für den Manager. Die Methode sei umweltfreundlich und dank eines Tricks riecht die Hose auch nicht.

Chip Bergh, Chef der Jeansmarke Levi Strauss, hat einen unorthodoxen Tipp für seine Kunden auf Lager: Sie sollen einen großen Bogen um ihre Waschmaschine machen.

Diesen Rat gab Bergh auf der Umweltkonferenz Fortune's Brainstorm Green zum Besten. Die Jeans, die er während eines Interviews bei der Konferenz trug, hatte er nach eigenen Angaben seit einem Jahr nicht gewaschen.

„Bislang habe ich keine Hautkrankheit bekommen“, scherzte Bergh. Levi's Jeans seien die ultimative nachhaltige Kleidung. „Wenn Sie unsere Jeans kaufen, werden diese länger halten als der Taillenumfang der meisten Menschen.“ Je weniger man die Hosen wasche, desto länger blieben sie wie neu.

Einfrieren in der Plastiktüte - Das klingt zwar logisch, aber auch eher unappetitlich. Ist es aber nicht, behauptet Bergh. Das Geheimnis sei, die Jeans regelmäßig in einer Plastiktüte in den Gefrierschrank zu legen. Die Kälte töte Gestank verursachende Bakterien. Die Hosen nicht zu waschen, erhalte gleichzeitig die Farbe und die Form des Materials so, als wären sie brandneu.

Flecken könnten natürlich nicht von Minustemperaturen weggezaubert werden. Diese solle man mit einem Schwamm oder einer Zahnbürste und ein wenig Waschmittel herausrubbeln. Das sei gut für die Jeans und die Umwelt.

Levi's fordert seine Kunden seit 2012 mit der Kampagne „WaterLess“ zum Wassersparen auf. Damit sind nach Angaben des Konzerns bislang 170 Millionen Liter Wasser gespart worden.

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