GESELLSCHAFT


Licht fördert Produktion von Vitamin D und stärkt Immunabwehr

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Baku, 24. Dezember, AZERTAG

Sport ist für viele Menschen unverzichtbar, um sich gut zu fühlen. Doch was, wenn sich Erkältungssymptome anbahnen? Darf man mit Halsschmerzen und laufender Nase noch joggen? Oder beschwört man so eine schlimmere Erkrankung herauf?

Beim Joggen wird der Kopf frei, der Stress bei der Arbeit oder mit dem Partner scheint auf einmal ganz weit weg zu sein, der Körper wird auf eine angenehme Weise gefordert. Im besten Fall werden sogar vermehrt Glückshormone ausgeschüttet, wie eine Studie einer der deutschen Universitäten belegen konnte. Kein Wunder, dass Sport für einige Hobbysportler auch eine Droge sein kann. Wenn sie auf ihr regelmäßiges Training verzichten, geht es ihnen nicht gut. Sie fühlen sich unwohl, uneins mit Körper und Geist.

Doch was tun, wenn der Körper geschwächt ist und sich eine Erkältung anbahnt? Ist es dann noch in Ordnung zu trainieren, damit man sich besser fühlt oder beschwört man damit erst recht den Krankheitsausbruch herauf? Provoziert man damit vielleicht sogar eine schlimmere Erkrankung?

Experten empfehlen in einem solchen Fall den sogenannten „Neck-Check“: Treten die Symptome den Hals aufwärts auf, etwa in Form einer laufenden Nase, dann ist eine moderate sportliche Aktivität in der Regel unbedenklich, wie der Sportwissenschaftler Harald Gärtner aus Oberhausen erklärt.

Zeigen sich aber Symptome wie Fieber, geschwollene Lymphknoten oder Gliederschmerzen, ist Sport absolut tabu und Bettruhe angesagt. Ansonsten besteht das erhöhte Risiko, den Infekt zu verschleppen, im schlimmsten Fall kann es zu einer Herzmuskelentzündung kommen. Am besten ziehen Betroffene einen Arzt zurate.

Wer zum Training in der Lage ist, sollte unbedingt darauf achten, die Belastung auf niedrigem Niveau zu halten. Gärtner rät, maximal eine halbe Stunde im Wohlfühltempo zu joggen. Die Laufbekleidung sollte atmungsaktiv sein und vor Auskühlung schützen. Wichtig ist, den Kopf und die Hände warm zu halten, denn dort verliert der Körper am meisten Wärme.

Zusätzlich empfiehlt es sich, aktiv Sonne zu tanken, denn das Licht fördert die Produktion von Vitamin D und stärkt die Immunabwehr. Auch die richtige Ernährung trägt laut Gärtner zu einer schnelleren Genesung bei - beispielsweise zur Jahreszeit passendes Obst und Gemüse wie Äpfel, Birnen oder Kohlgemüse. Sie enthalten viele gesundheitsstärkende Vitamine.

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