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Lob von Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon

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Baku, den 24. Juni (AZERTAG). Die letzten Bestände chemischer Kampfstoffe sind nach Angaben der internationalen Chemiewaffen-Inspektoren aus Syrien gebracht worden. Für diesen Schritt der Regierung kommt nun Lob von Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon.

Ban Ki Moon hat die Kooperation der syrischen Regierung bei der Vernichtung des syrischen Chemiewaffenarsenals begrüßt. Der Uno-Generalsekretär lobte, dass die letzten in Syrien verbliebenen Chemiewaffen nun außer Landes gebracht worden seien. Ban dankte der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) sowie den an der Aktion beteiligten Staaten für ihre Arbeit.

Die Inspekteure der OPCW hatten am Montag Vollzug gemeldet: Ein Frachter habe die letzte Ladung Chemiewaffen aus Syrien abtransportiert. Die Kampfstoffe sollen auf ein US-Kriegsschiff verladen und zerstört werden.

Syriens Präsident Baschar al-Assad hatte der Vernichtung der Kampfstoffe zugestimmt, nachdem die USA wegen eines Chemiewaffeneinsatzes im August 2013 bei Damaskus mit Luftangriffen gedroht hatten. Bei dem Angriff mit dem Nervengas Sarin in mehreren Vororten der Hauptstadt waren 1400 Menschen getötet worden. Der Westen machte die Regierungstruppen dafür verantwortlich, die syrische Regierung und Russland beschuldigten die Rebellen.

Obwohl Syriens Regierung der Vernichtung der C-Waffen zugestimmt hatte, häuften sich zuletzt Berichte, wonach ihre Truppen weiterhin giftige Chemikalien einsetze. Die OPCW meldete in der vergangenen Woche einen „systematischen Einsatz von Chlorgas“. Die Chemikalie, die in der Wirtschaft in vielfältiger Weise Verwendung findet, fiel nicht unter das Abkommen, auch wenn sie als Kampfstoff eingesetzt werden kann. 

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