OFFIZIELLE CHRONIK


„MGIMO Journal“ interviewte Präsident von Aserbaidschan Ilham Aliyev

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Baku, den 8. August (AZERTAG). „MGIMO Journal“, das eine Auflage des Moskauer Staatlichen Instituts für Internationale Beziehungen ist, hat Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev interviewt. Präsident von Aserbaidschan Ilham Aliyev gab diese Interview, sobald er von erstem Forum von Absolventen des Moskauer Staatlichen Instituts für Internationale Beziehungen (MGIMO) im April in Baku zurückgekehrt war

Im Interview, das in der August-Ausgabe 2013 veröffentlicht ist, wird darauf hingewiesen, dass Präsident Ilham Aliyev auf dem Forum vor einem großen Publikum auftrat, sich mit seinen Kommilitonen, Studienkollegen, ehemaligen Studenten, darunter auch mit Lehrern und seinen Freunden traf, die er seit vielen Jahren nicht sah.

Der aserbaidschanische Staatschef teilte im Interview auch seine Erinnerungen an Nikolay Lebedev, den Rektor von MGIMO, an dem er selbst studierte. „Ich habe großen Respekt vor ihm, und ich sagte dies während meiner heutigen Rede. Kurz darauf verbrachten wir zwei Stunden zusammen, und erinnerten uns an jene Zeiten“.

„Unter seiner Führung blühte das MGIMO, war einer der führenden Hochschulen im Land. Und Anatoly Torkunow wiederbelebt diese Tradition. Darüber sagte ich auch auf dem Forum in Baku. Wir sind stolz auf die Absolventen von MGIMO, das eine der führenden Hochschulen nicht nur in Russland, sondern auch in der Welt ist. Viele aserbaidschanische Absolventen würden Ihnen sagen, soweit diese Kenntnisse, die sie im MGIMO erworben haben, hilfreich für die meisten Führungspositionen in Aserbaidschan sind“ sagte der Präsident.

Das Staatsoberhaupt hat im Interview auch neue Ansichten der Hauptstadt Aserbaidschans Baku, einschließlich Flamme Towers und Heydar Aliyev-Zentrum hervorgehoben. „Sie sind neue Wahrzeichen unserer Stadt. Sie entstanden als Folge der Urbanisierung.

Ich denke, wir haben es geschafft, der modernen Architektur eine Chance zu geben, um sich auszudrücken, und in der gleichen Zeit, die alte Tradition zu pflegen. Wir haben Expertengruppen, die architektonische Innovationen aus dieser Sicht bewerten. Moderne Gebäude dürfen nicht mit dem historischen Aussehen der Stadt in Konflikt geraten,“ so Präsident Ilham Aliyev.

Der Präsident sprach auch vom Staatsflaggenplatz: “Unsere primäre Aufgabe war es nicht, die größte Fahne der Welt zu bauen, sondern dieses Areal umzugestalten. Früher gab es hier Fabriken und eine Marinebasis. Wir brachten sie zu einem anderen Ort. Und heute haben wir neben Flagge auch ein Museum für Nationalflagge in einem 5 Hektar großen Gelände. Die Gesamtfläche um diese Stelle herum beträgt 60 ha. Wir streckten die Strandpromenade von 3,5 km bis 14 km.“

Auf die Frage, was die nationale Idee für Aserbaidschan ist, sagte das Staatsoberhaupt folgendermaßen: „In erster Linie ist unsere Unabhängigkeit.“ „Heute ist Aserbaidschan ein Staat mit starker Position in der Region und in der Welt. Und die jüngste Wahl Aserbaidschans als nichtständiges Mitglied in den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ist ein Höhepunkt der internationalen Aktivitäten für irgendein Land, das nicht in der Liste von fünf ständigen Mitgliedern des Rates ist.“

Der aserbaidschanische Staatschef wurde auch danach gefragt, ob er plant, an einem Festakt zum 70. Jahrestag des MGIMO 2014 teilzunehmen. „Ich nahm im Jahr 1984 an Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag von MGIMO teil. Es fand im Säulensaal im Haus der Schriftsteller statt. Die Veranstaltung wurde von Nikolay Lebedev geleitet, und ich war damals nur ein Doktorand. Im Jahr 1994 war ich nicht in der Lage, um die Veranstaltungen zu besuchen, aber im Jahr 2004 war ich dabei anwesend und trat bei der Jubiläumszeremonie auf. Wenn ich die Gelegenheit haben würde, würde ich mich sehr darauf sehr freuen, um auch im Jahr 2014 erneut aufzutreten.“

Präsident Ilham Aliyev berührte in seinem Interview auch das Erste Weltforum von MGIMO- Absolventen. „Es war ein bemerkenswertes Ereignis im Leben unseres Instituts. Es demonstrierte, dass wir zusammen sind und Kontakte miteinander nicht verloren haben... Das Forum zeigte unsere Einheit, die Einheit einer Vielzahl von Menschen, die in den Bereichen Politik, Diplomatie, Wirtschaft, Journalismus und auf weiteren Gebieten große Erfolg aufzuweisen haben.

 

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