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Maroš Šefčovič: Aserbaidschan kann bis 2020 zum Hauptlieferanten des Erdgases in die Europäische Union werden

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Baku, 9. Oktober, AZERTAC

Aserbaidschan kann bis zum Jahr 2020 zum Hauptlieferanten von Erdgas in die Europäische Union werden. Das sagte Maroš Šefčovič, Vizepräsident der Europäischen Kommission für Energiefragen bei einer Konferenz in Paris, teilt AZERTAC unter Berufung auf die ausländischen Medien mit.

„Die wichtigsten Projekte, die im Jahr 2020 Europa mit Erdgas versorgen werden, sind der südliche Gaskorridor und Gaszentren, die an der Küste des Mittelmeers gebaut werden, sagte Maroš Šefčovič.

Im Jahr 2030 wird die EU etwa 380 bis 450.000.000.000 Kubikmeter Gas pro Jahr benötigen, sagte er.

Die Transanatolische Pipeline (TANAP) ist eine im Trans Anatolian Natural Gas Pipeline Project geplante, etwa 1850 Kilometer lange Erdgaspipeline. Sie soll durch die Türkei verlaufen und die geplante Trans-Adria-Pipeline (TAP) über die Südkaukasus-Pipeline mit dem Gasfeld Schah Denis-2 in Aserbaidschan verbinden. Der Baubeginn erfolgte am 17. März 2015 bei Kars, die Inbetriebnahme ist für 2018 vorgesehen. Zu Beginn sollen jährlich 10 Milliarden Kubikmeter Erdgas nach Europa und 6 Milliarden Kubikmeter Erdgas in die Türkei transportiert werden, danach soll die Transportleistung bis 2031 auf 31 Milliarden Kubikmeter pro Jahr ansteigen.

Die Aktionäre sind am Projekt so beteiligt: Geschlossene „Südlicher Gaskorridor“ (58%), BOTAS (30%) und BP (12%).

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