WIRTSCHAFT


Massive wirtschaftliche Turbulenzen

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Baku, 8. Januar, AZERTAC

Die Aufgabe der festen Bindung des Franken an den Euro hat die Schweiz im vergangenen Jahre in massive wirtschaftliche Turbulenzen gestürzt. Auch die Rechnung für die Schweizerische Notenbank fiel üppig aus.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im vergangenen Jahr wegen der Aufgabe des Euro-Mindestkurses einen Milliardenverlust hinnehmen müssen. Nach vorläufigen Zahlen betrug das Minus 23 Milliarden Franken, wie die Notenbank am Freitag mitteilte.

Die Eigentümer der Zentralbank - der Schweizer Bund und die Kantone - sollen für das vergangene Jahr dennoch eine Ausschüttung von einer Milliarde Franken erhalten. Zudem zahle die SNB eine Dividende von 15 Franken je Aktie.

Die Ergebnisentwicklung der Notenbank hängt maßgeblich von ihrem milliardenschweren Fremdwährungsportfolio ab. Als die SNB im Januar 2015 überraschend den festgelegten Mindestkurs des Euro von 1,20 Franken aufgab, gewann der Franken im Vergleich zu anderen Währungen sprunghaft an Wert und bescherte der Notenbank massive Verluste auf ihre vor allem in Euro und Dollar gehaltenen Reserven. Im zweiten Halbjahr konnte die SNB diese Verluste teilweise wieder abbauen.

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