WELT


Mehr als 100 russische Angler auf einer Eisscholle

Baku, 15. April, AZERTAC

Russische Rettungskräfte haben 118 Angler von einer treibenden Eisscholle auf einem Stausee in Sibirien gerettet. Es sei niemand zu Schaden gekommen, teilte der Zivilschutz in der Gebietshauptstadt Krasnojarsk 3350 Kilometer östlich von Moskau mit.

Die Eisscholle auf dem Beresowskoje-Stausee sei etwa 250 Meter vom Ufer abgetrieben, meldete die Agentur Interfax am Samstag. Eisangeln ist in Russland ein Hobby für Millionen Männer.

Die Rettungskräfte haben jeden Frühling damit zu tun, Angler auf den schmelzenden Eisschollen einzusammeln. Meist gehen die Notfälle glimpflich aus.

Kanada: Zwei Tote Angler - Bei einem Unfall in Kanada konnten die Rettungskräfte die Körper von zwei Eisanglern allerdings nur noch tot bergen. Die beiden 61- und 66-Jährigen waren am Mittwoch im Wasser des Red Lake in der Nähe von Kamloops gefunden worden, schreibt die Lokalzeitung "CFJC Today".

Beim Eisfischen versenken die Angler ihren Köder in einem Loch, das sie zuvor ins Eis gebohrt haben. Anschließend sitzen sie um die Stelle und warten darauf, dass ein Fisch anbeißt. Um sich und andere bei einem Unfall retten zu können, sollten die Angler immer ein Seil und einen Eishaken oder etwas ähnliches bei sich haben, raten Experten.

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