WIRTSCHAFT


Mehr als 8000 Fischerboote dürfen in Thailand nicht mehr auslaufen

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Baku, 28. Oktober, AZERTAC 

Die EU hatte mit einem Importstopp gedroht, jetzt reagiert die thailändische Regierung. Die Marine des asiatischen Staates hat 8000 Boote von Fischern festgesetzt. Sie stehen im Verdacht, illegale Treibnetze genutzt zu haben.

Mehr als 8000 Fischerboote dürfen in Thailand nicht mehr auslaufen, weil die Besitzer sie nicht ordnungsgemäß registriert haben. Die Behörden reagierten mit dieser Zwangsmaßnahme auf eine Drohung der Europäischen Union. Die hatte einen Importstopp für den Fall angekündigt, sollte Thailand Fischereimethoden etwa mit illegalen Treibnetzen nicht stoppen.

„Mehr als 42.000 Schiffe sind registriert worden, und sie können weiter fischen“, sagte ein Sprecher der Marine Thailands am Dienstag. Mit den neu vergebenen Lizenzen waren Inspektionen und Auflagen verbunden.

Thailand ist einer der wichtigsten Fischexporteure der Welt und einer der größten Lieferanten an Staaten der Europäischen Union. Unter den 8000 Booten ohne Lizenz waren sowohl Zweimannboote als auch kommerzielle 600-Tonnen-Schiffe.

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