WELT


Menschenschmuggler vor jemenitischer Küste afrikanische Flüchtlinge ins Meer gestoßen

Baku, 10. August, AZERTAC

Menschenschmuggler haben offenbar erneut Dutzende Flüchtlinge vor der Küste Jemens ins Meer gestoßen. Das berichtet die Internationale Organisation für Migration (IOM).

Demnach kamen mindestens fünf afrikanische Flüchtlinge ums Leben, 50 weitere würden vermisst. Es handelte sich bereits um den zweiten derartigen Vorfall innerhalb von 24 Stunden. Bereits am Mittwoch waren nach Angaben der IOM mindestens 29 Flüchtlinge ertrunken, nachdem Schlepper 120 Menschen vor der jemenitischen Küste ins Meer geworfen hatten.

Viele Flüchtlinge versuchen, vom Horn von Afrika über den Jemen in die arabischen Golfstaaten zu gelangen. Bei den Toten soll es sich mehrheitlich um Somalier und Äthiopier handeln.

"Das ist vielleicht der Beginn eines neuen Trends", sagte IOM-Sprecherin Olivia Headon. "Die Schmuggler wissen, dass die Situation gefährlich für sie ist und auf sie geschossen werden könnte." Darum setzten die Schlepper die Menschen vor der Küste aus.

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