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Milano Film Festival: Dokumentarfilm „Endloser Korridor“ nimmt an drei Nominationen teil VIDEO

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Baku, 26. August, AZERTAC

Der Film „Endloser Korridor“ vom litauischen Regisseurs Aleksandras Brokas über den Völkermord von Chodschali wird auf einem weiteren Filmfestival an drei Katagorien teilnehmen.

Wie die Nachrichtenagentur AZERTAC mitteilt, ist der Film diesmal zur Vorführung auf dem Milano Film Festival „IFF 2015“, dass im November des laufenden Jahres stattfindet, gewählt worden.

Das „Milano Film Festival“ (MFF) ist das Festival des unabhängigen Kinos, das seit 1996 jeweils im September in Mailand stattfindet.

Das „Milano Film Festival“ bezieht Plätze, Theater, Auditorien, Straßen, Gassen, Korridore, Parks, Museen, Galerien und andere Standorte der Stadt ein, die mehrere Tage durch Kino, Musik und Treffen mit internationalen Gästen und Regisseuren belebt werden.

Das „Teatro Strehler“ ist der Hauptsitz der Vorführungen des Wettbewerbs. Hierzu gehören der „Concorso lungometraggi“, der Fiction, Dokumentarfilme, Animationen und erste und zweite experimentelle Arbeiten von Regisseuren aus allen Teilen der Welt vorstellt.

„Endloser Korridor“ wird auf dem MFF an drei Nominierungen für „den besten Kurzdokumentarfilm“, „den besten Dokumentarfilm“ und „den bestgeschnittenen Dokumentarfilm“ teilnehmen.

Hier sei festgestellt, dass der Film am 10. Juli des laufenden Jahres auf dem internationalen Festival „Teneriffa“ in Madrid in der Kategorie für den „besten Dokumentarfilm" zum Sieger und Alexander Brocas zum besten Regisseur erklärt sind.

Der ist bisher zu mehr als 60 internationalen Filmfestivals eingereicht. Die meisten haben bereits diesen Film auf ihre offiziellen Programme gesetzt.

Producers des Filmes über Chodschaliner Tragödie sind Alexander Brocas aus Litauen, Gerald Rafshun aus den USA. Der Film wurde von dem britischen Schauspieler, dem Preisträger der BAFTA, Jeremy Ayrons, vertont.

Die Präsentation des Films fand im Februar im Rahmen der Kampagne „Gerechtigkeit für Chodschali“, die von Leyla Aliyeva, der Vizepräsidentin der Heydar Aliyev Stiftung durchgeführt wird, in Istanbul, Ankara, Rom, Vilnius, London, Paris, Dublin, Berlin, Bern und Luxemburg statt.

Im Rahmen der Kampagne „Gerechtigkeit für Chodschali“ fand die Präsentation des Films bisher in den Städten wie Istanbul, Ankara, Rom, Vilnius, London, Paris, Dublin, Berlin, Bern, Luxemburg statt. Der Film wurde in englischer Sprache gedreht und auf Initiative von Leyla Aliyeva mit Untertiteln ins Englische, Aserbaidschanische, Türkische, Französische, Italienische und Deutsche und Russische übersetzt.

Producers des Filmes sind Alexander Brocas aus Litauen, Gerald Rafshun aus den USA. Der Film wurde von dem britischen Schauspieler, dem Preisträger der BAFTA, Jeremy Ayrons, vertont.

Im Dokumentarfilm „Endloser Korridor“ handelt es sich um den Völkermord an Aserbaidschanern, der am 26. Februar 1992 in der Stadt Chodschali von Armeniern verübt worden ist. Beim Sturm auf Chodschali wurde die friedliche Bevölkerung einem ungeheuerlichen Massaker unterworfen -Kinder, Frauen, Ältere, Kranke wurden mit unglaublicher Brutalität und Erbarmungslosigkeit getötet. Bei diesem Kriegsverbrechen wurden insgesamt 613 Personen mit besonderer Grausamkeit und Folter getötet, darunter: 106 –Frauen, 63 -Kinder, 70 –Ältere. 8 Familien sind völlig liquidiert. 1.275 friedliche Zivilisten wurden gefangen genommen. Von 150 dieser Gefangenen fehlt bis heute jede Spur.

Der Film wurde auf Grund von Treffen von Richard Lapaitis, des litauischen Journalisten, Zeugen dieser Tragödie mit Menschen, die als Folge eines Wunders am Leben geblieben sind, dieses Massaker überlebt haben, sowie den Interviews mit Personen, die auf armenischer Seite direkt an der Anrichtung dieses Blutbads teilgenommen haben, aufgenommen.

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