WELT


Mindestens 15 Tote bei Unwettern in Japan

Tokio, 8. Juli, AZERTAC

Bei den schweren Unwettern im Südwesten Japans sind laut Medienberichten mindesten 15 Menschen ums Leben gekommen, wie ein AZERTAC-Sonderkorrespondent für Japan berichtet.

Mehr als 500 Bewohner der Insel Kyushu seien vermutlich noch von der Außenwelt abgeschnitten, meldeten Zeitungen und Nachrichtenagenturen am Samstag. Tausende Retter seien im Einsatz, um nach Vermissten zu suchen. Die Regierung schickte demnach 12 000 Einsatzkräfte aus Militär, Polizei und Feuerwehr in die Katastrophenregion.

Nach rekordverdächtigen Niederschlägen von mehr als 50 Zentimetern in nur zwölf Stunden waren in der Region mehrere Flüsse über ihre Ufer getreten. Die Wassermassen überfluteten Straßen, rissen Brücken mit sich, entwurzelten Bäume, brachten Häuser zum Einsturz und zerstörten Schulen. Hubschrauber waren im Einsatz, um Menschen aus dem Flutgebiet herauszuholen. Wegen der Überschwemmungen war die für das Wochenende geplante Bekanntgabe der Verlobung der Kaiserenkelin Prinzessin Mako abgesagt worden.

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