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Mutmaßlicher Meteorit in Managua eingeschlagen

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Baku, 8. September (AZERTAG). Ein mutmaßlicher Meteorit ist Medienberichten zufolge auf dem Gebiet der nicaraguanischen Hauptstadt Managua eingeschlagen und hat einen großen Krater hinterlassen. Ein lauter Knall hat viele Menschen in der Nähe der nicaraguanischen Hauptstadt aufgeschreckt. Viele fürchteten, es habe ein Erdbeben gegeben. Wissenschaftler aber erkennen eine andere Ursache.

Wie durch ein Wunder wurde bei dem Vorfall nahe dem internationalen Flughafen der Millionenstadt niemand verletzt. Nach Angaben der Behörden waren die Erschütterungen so stark, dass sie von Messinstrumenten der Erdbebenwarte aufgezeichnet wurden.

Der Krater hat einen Durchmesser von zwölf Metern, wie Wilfredo Strauss von der Erdbebenwarte sagte. „Wir sind sicher, dass er von einem Meteoriten stammt.“ Auf den Messinstrumenten des Instituts seien zwei Wellen verzeichnet: eine kleinere von der durch den Einschlag ausgelösten Erschütterung und eine stärkere vom Knall. Auch Wissenschaftler des Geophysischen Instituts (Ineter) bestätigten der Zeitung „La Prensa“, dass es sich um einen Meteoriten gehandelt habe. Es sei noch unklar, ob der Meteorit komplett verbrannt oder in den Boden eingedrungen sei, sagte ein weiterer Behördenvertreter.

Die Regierung will sich mit US-Geologen über den Vorfall austauschen. Anwohner am Einschlagort in einem Wäldchen berichteten, sie hätten an eine Explosion geglaubt. Mehrere hundert Menschen hätten sicherheitshalber ihre Wohnungen verlassen. Flüssigkeit, Sand und Staub seien in die Luft geschleudert worden, dann habe es nach etwas Verbranntem gerochen.

Laut geophysikalischen Gutachtens sei Meteorit in einem Winkel von etwa 50 Grad eingeschlagen. Es wurde demnach keine Lichterscheinung beobachtet. Jährlich werden weltweit etwa fünf Meteoritenfälle pro Jahr verzeichnet.

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