WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE


Natürliche Landschaft wird dramatisch kleiner

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Baku, 12. November, AZERTAC 

Berggorillas, Okapis und Giraffen leben im Virunga-Nationalpark - die Region steht unter Schutz. Satellitenbilder zeigen, dass die natürliche Landschaft dramatisch kleiner wird.

Von der Savanne bis zum Regenwald, die Virunga-Gebirgskette gehört zu den vielfältigsten Landschaften Afrikas. Berggorillas leben hier ebenso wie Okapis, Nilpferde, Waldelefanten, Schimpansen Giraffen und Büffel. In dem Gebiet entstand 1925 der erste Nationalpark des Kontinents. Seit 1994 steht der Nationalpark Virunga jedoch auf der Roten Liste der gefährdeten Unesco-Welterbe.

Ein Satellitenbild der Europäischen Weltraumorganisation (Esa) zeigt nun, dass die geschützten Flächen weiter schwinden und durch Ackerflächen ersetzt werden.

Ackerpflanzen statt Regenwald - Das aus mehreren Satellitenaufnahmen zusammengesetzte Bild zeigt, welche Gebiete um die Vulkane unter besonderem Schutz stehen und welche nicht. Die dunkelgrünen und braunen Flächen im linken Bildbereich bedeuten natürliche Vegetation.

Die hellgrünen, gelben und orangefarbenen Flächen beweisen dagegen, dass der Mensch massiv in die eigentlich geschützte Natur eingreift. Denn statt natürlicher Vegetation sprießen hier nun Ackerpflanzen aus dem Boden. Die grünen und gelben Quadrate bilden die Form der Ackerfluren.

Der hellgraue Bereich am unteren linken Bildrand zeigt die Stadt Goma am Ufer des Kivusees in der Demokratischen Republik Kongo. Im Jahre 2002 wurde die Stadt von einem Lavastrom aus dem etwa 14 Kilometer entfernten Nyiragongo-Vulkan im Norden zu großen Teilen zerstört.

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