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Nord- und Südamerika sind die glücklichsten Regionen der Welt

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Baku. 18. September (AZERTAG). Reichtum macht zwar nicht zwangsläufig glücklich, aber Armut macht auf jeden Fall unglücklich. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage zum Glücksempfinden der Menschen in 135 Ländern.

Wäre Wohlstand ein Indikator für Glück, stünde Deutschland auf der gerade erschienenen Liste der glücklichen Länder wohl nicht nur im Mittelfeld. Doch das schnelle Auto in der Garage oder der eigene Pool im Garten garantieren nun einmal kein zufriedenes Leben.

Laut dem Report des Marktforschungsunternehmens Gallup and Healthways sind Nord- und Südamerika die glücklichsten Regionen der Welt. Das untere Ende der Liste vertreten - weniger überraschend – die afrikanischen Länder.

Die Wissenschaftler ließen für ihren Report Menschen aus 135 Ländern fünf Aspekte ihres Lebens und ihrer eigenen Zufriedenheit bewerten. Dazu zählten das Gefühl, ein sinnerfülltes Leben zu führen („purpose“), das Sozialleben („social“), die finanzielle Sicherheit („financial“), die Einbindung in die Gesellschaft („community“) und die körperliche Gesundheit („physical“). Die Ergebnisse fassten die Wissenschaftler in einem Glücklichkeitsindex und auf einer Weltkarte zusammen.

Menschen, die in mindestens drei der bewerteten Kategorien hohe Werte erreichten, galten als glücklich. Offenbar sind die reichsten Länder nicht automatisch auch die glücklichsten. Sonst würden die relativ armen Südamerikaner nicht in derselben Glücksliga spielen, wie die meisten der relativ wohlhabenden europäischen Länder. Es liegt lediglich im Mittelfeld, was das Glückempfinden angeht - in etwa auf einer Ebene mit Australien, Turkmenistan oder Ecuador.

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