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Nursultan Nasarbajew erklärt Verfolgungsjagd in Almaty für einen Terroranschlag

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Baku, 18. Juli, AZERTAC

Zwei Männer haben in der kasachischen Metropole Almaty mehrere Sicherheitskräfte getötet. Die Behörden ermitteln wegen Terrorverdachts.

Bei einem Angriff in Kasachstans Finanzzentrum Almaty sind mindestens drei Polizisten und ein Zivilist getötet worden. Acht weitere Personen erlitten Verletzungen. Das teilte das Innenministerium mit. Ein mutmaßlicher Täter, ein 27-jähriger Mann, wurde festgenommen. Er steht unter Verdacht, auch für einen anderen Mord verantwortlich zu sein. Außerdem soll er einen Komplizen gehabt haben, der noch auf der Flucht ist.

Ersten Angaben zufolge hatte der 27-Jährige zunächst den Wachmann eines Polizeigebäudes getötet und dessen automatische Waffe entwendet. Bei einer Verfolgungsjagd erschoss der Angreifer dann zwei weitere Polizisten. Beim Versuch, einen Fluchtwagen zu stehlen, habe der Mann den Fahrer getötet, hieß es.

Der Hintergrund der Tat war zunächst unklar. Die Polizei leitete jedoch eine Anti-Terror-Operation ein. Die Kontrollen etwa auf dem Flughafen und den Bahnhöfen wurden massiv verstärkt. Landesweit wurden die Sicherheitskräfte in dem zentralasiatischen Staat in Alarmbereitschaft versetzt.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters wurde ebenfalls ein Büro des Inlandsgeheimdienstes KNB angegriffen, auch in einer großen Hauptstraße im Zentrum der Stadt fielen demnach Schüsse. Präsident Nursultan Nasarbajew erklärte, es handele sich um Terroranschläge.

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