REGIONEN


Orthodoxe Christen feiern in Gabala Weihnachten

Gabala, 7. Januar, AZERTAC

In diesen Tagen werden in vielen Ländern der Welt von der orthodoxen Christen die Weihnachten, das Fest der Geburt Jesu Christi gefeiert. Die christliche Tradition hat auch in Aserbaidschan eine alte Geschichte. Vom 4. Jh. v. Chr. bis zum 8. Jh. existierte auf dem heutigen Territorium Aserbaidschans bis nach Dagestan hinein der Staat Kaukasisch-Albanien. Unter dem Albanerkönig Unajir/Umayr wurde das Christentum im 4. Jh. Staatsreligion. Auch die die Udinen oder Uden, die in der Nic Siedlung der aserbaidschanischen Region Gabala leben, haben das Weihnachtsfest ganz besonders gefeiert, teilt ein AZERTAC-Korrespondent mit.

Die Udinen feierten Weihnachten am Samstag, dem 7. Januar in der albanischen Kirche “Chotari“. Bei der Zeremonie sprachen Leiter, Pfarrer der Kirche und Mitglieder der christlichen Gemeinde von Weihnachten und äußerten sich zufrieden über in der Kirche für die Durchführung von religiösen Riten geschaffene Bedingungen und bezeichneten die staatliche Fürsorge und Aufmerksamkeit als gutes Zeichen für Toleranz in Aserbaidschan.

Die Udinen sesshaft in den Bezirken, Oghuz, Gäbälä und im Dorf Kisch in der Scheki Region sowie auf georgischer Seite in Sinobiani/Oktomberi, mit ihrer Sprache,12 ihrem Alphabet aus 52 Buchstaben, ihren Sitten und Bräuchen Nachfahren des alten kaukasischen Albanien. Laut Angaben aus dem Jahr 2014 zählt die Gemeinschaft der Udinen weltweit ca. 10.000 Mitglieder, von denen ca. 4000 Tausend in Aserbaidschan leben. Die Siedlung Nic zählt 6000 Einwohner, von denen 3700 Udinen sind. In der Siedlung sind 3 Kirchen und zwei Moscheen.

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