KULTUR


Österreich gewinnt den ESC 2014

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Kopenhagen, den 11. Mai (AZERTAG). Die ESC-Krone geht 2014 an Österreich: Die Sängerin Conchita Wurst hat mit dem Song „Rise Like A Phoenix“ im Finale in Kopenhagen den weltgrößten Musikwettbewerb gewonnen. Die österreichische Sängerin setzte sich im dänischen Kopenhagen gegen 25 Konkurrenten im ESC-Finale durch. Es ist erst der zweite Sieg für Österreich bei dem weltweit größten Musikwettbewerb. Das erste und bisher letzte Mal holte Udo Jürgens mit „Merci Chérie“ für das Land die ESC-Krone. Die aserbaidschanische Vertreterin Dilara Kazimova schaffte es mit „Start A Fire“ mit nur auf den 22. Platz. 11.000 Fans waren bei der Show in der B&W-Halle dabei, etwa 180 Millionen Zuschauer verfolgten den ESC-Abend zu Hause vor den Bildschirmen.

Conchita Wurst holte sich mit 290 Punkten den Sieg. Den zweiten Platz im ESC-Finale belegten The Common Linnets aus den Niederlanden (238 Punkte), Dritte wurde Sanna Nielsen aus Schweden (218 Punkte). Die Punkte der Final-Teilnehmer setzten sich zu 50 Prozent aus den Wertungen der Jurys aller Teilnehmerländer und zu weiteren 50 Prozent aus den Stimmen des internationalen Publikums zusammen. Die Zuschauer konnten per Televoting, per SMS und per App für ihren Favoriten abstimmen. Zur fünfköpfigen deutschen Jury gehörten Andreas Bourani, Madeline Juno, Sido, Konrad

In einer Live-Schalte aus Baku verkündete Sabina Babayeva, die beim ESC 2012 in ihrem Heimatland den vierten Platz belegte, die Punkte aus Aserbaidschan. Unser Land vergab 8 Punkte an Ungarn, 10 Punkte an die Ukraine und 12 Punkte an Russland

Insgesamt nahmen 37 Länder am diesjährigen Eurovision Song Contest teil. Davon hatten sich 20 Kandidaten in den beiden Halbfinals am 6. und 8. Mai für das große Finale qualifiziert. Im Vorfeld bereits für die Finalshow gesetzt waren die sogenannten Big Five - die fünf großen Geldgeber-Nationen des Musikwettbewerbs Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien - sowie als Vorjahressieger der Gastgeber Dänemark.

Anar Rzayev

Korrespondent von AZERTAG

Kopenhagen

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