POLITIK


Otto Hauser bedauert die Entschließung des Deutschen Bundestags zu Aserbaidschan außerordentlich

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Berlin, 18. Juni, AZERTAC

Der Honorarkonsul der Republik Aserbaidschan in Deutschland, Otto Hauser, bedauert die Entschließung des Deutschen Bundestags zu Aserbaidschan außerordentlich.

Die Feststellungen seien ohne Bezug zur Realität. Hauser kritisiert insbesondere, dass durch das Weglassen der gesellschaftlichen Wirklichkeit ein falsches

Bild über Aserbaidschan gezeichnet wurde. Allein, dass man es unterlassen hat, die religiöse Toleranz und das friedliche Nebeneinander der Religionen

zu würdigen, zeugt von dem Unwissen und der bewussten Ignoranz der Verfasser dieser Entschließung. Der Vorwurf der mangelnden Meinungsfreiheit

wird allein schon dadurch ins Gegenteil verkehrt, dass überall im Land uneingeschränkter Internetzugang möglich ist. Alle sozialen Medien sind verfügbar.

Wer hier von Unterdrückung der Meinungs- und Pressefreiheit spricht kennt die Situation im Land nicht.

Otto Hauser, der selber 16 Jahre Mitglied des Deutschen Bundestag war, weiß dass ein ganz großer Teil der Parlamentarier nicht hinter dieser Entschließung stehen.

Allein dass am vergangenen Freitag bei der Abstimmung nur etwas mehr als 30 Abgeordnete teilgenommen haben, spricht gegen die Entschließung und deren Formulierungen.

Otto Hauser will als Honorarkonsul in Deutschland weiterhin positiv für Aserbaidschan wirken und mit den Parlamentariern im Gespräch bleiben. Er ist sich sicher, dass diese Missverständnisse bald überwunden sein werden.

Vugar Seyidov

Sonderkorrespondent von der AZERTAC

Berlin

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