KULTUR


Paris: Präsentation der Photoausstellung von Reza Deghati gewidmet Aserbaidschan  

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Paris, 29. November, AZERTAG

Mit Organisationsunterstützung der Heydar Aliyev Stiftung fand am 28. November in Paris die Präsentation einer Photoausstellung und von zwei Büchern des weltbekannten Photografen Reza Deghatigewidmet Aserbaidschan statt.

First Lady von Aserbaidschan, Präsidentin der Heydar Aliyev Stiftung, Mehriban Aliyeva, und Vizepräsidentin der Stiftung, Leyla Aliyeva, nahmen ebenfalls an der Veranstaltung teil.

Die Ausstellung, die im berühmten Petit Palais organisiert worden ist, hat bei der französischen Öffentlichkeit sowie bei den Massenmedien des Landes große Resonanz gefunden.

Der Moderator der Veranstaltung informierte die Gäste über eine reiche Kultur und Geschichte Aserbaidschans.

Der Direktor von Petit Palais, Christophe Leribault, hatin seiner Rede darauf hingewiesen, dass die Fotos, die von Reza Deghati aufgenommen worden sind, in der ganzen Welt berühmt sind.

Botschafter von Aserbaidschan in Frankreich, Eltschin Amirbeyov, sagte, dass der Berg-Karabach-Konflikt und Völkermord von Chodschali im Schaffen von Reza Deghati einen besonderen Platz einimmt. Der Diplomat sagte, dass die von ihm aufgenommenen Fotos ein klares Bild von der Dimension dieser Tragödie machen.

Bürgermeisterin des 8. Bezirks von Paris, FrauJeanne d'Hauteserre, sagte ihrerseits, dass Aserbaidschan für seine Kultur und Kunst weltberühmt ist. Die Bürgermeisterin unterstrich, dass die Beziehungen zwischen Frankreich und Aserbaidschan in den letzten Zeiten ausgebaut wurden, und sie sich im Kulturbereich noch offensichtlicher zeigen.

Vorsitzende der Assoziation der Freunde der Aserbaidschaner in Frankreich Jean Francois Manselle sprach auch von den Frankreich-Aserbaidschan Beziehungen. Er wies darauf hin, dass die Heydar Aliyev Stiftung ein besonderes Augenmerk auf die Popularisierung der aserbaidschanischen Kultur in Frankreich lenkt.

Dann dankte Reza Deghati der Präsidentin der Heydar Aliyev Stiftung Mehriban Aliyeva für die Organisation der Ausstellung. Der Fotograf stellte fest, dass Aserbaidschan ein tolerantes, schönes und reiches Land ist.  “Die meiste Zeit  meines Leben habe ich in Konfliktgebieten verbracht. Jedes Foto, das ich während der Konflikte aufgenomnen habe, ließ mich diesen Krieg miterleben. Was ich im Berg-Karabach-Konflikt miterlebt und gesehen habe, ist einer der bitteren Momente in meinem Leben”. Reza unterstrich, dass als Folge des Berg-Karabach-Konfliktes ein Teil des aserbaidschanischen Territoriums durch Armenien besetzt und Aserbaidschaner aus ihren ständigen Wohnorten vertrieben worden sind. Er sprach auch von dem Völkermord von Chodschali: “Was ich in Chodschali gesehen habe, ist in meinem Gedächtnis tief verankert. Die Opfer und Märtyrer der Chodschaliner Tragödie sind Hauptfiguren meines Schaffens, fügte der Photograph hinzu.

Im Rahmen der Ausstellung wurde auch zwei Bücher von Reza präsentiert. In den Büchern “Anziehungskraft des Feuers” und "Massaker der Unschuldigen”, die mit Unterstützung der Heydar Aliyev Stiftung  veröffentlicht worden sind, sind die Fotos gesammelt, die  in dieser Ausstellung des Photographen zur Schau gestellt sind.

Hier sei erwähnt, dass die Ausstellung bis 7. Dezember zu sehen ist.

Asgar Aliyev

Sonderkorrespondent der AZERTAG

Paris

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