POLITIK


Perspektiven der Zusammenarbeit zwischen Aserbaidschan und Spanien diskutiert

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Baku, den 24. April (AZERTAG). Der Ministerpräsident von Aserbaidschan Artur Rasisade hat sich mit dem zu einem Besuch in unserem Land weilenden Minister für Auswärtige Angelegenheiten und Zusammenarbeit des Königreichs Spanien, José Manuel García-Margallo, getroffen.

Mit Berufung auf den Pressedienst des Ministerkabinetts teilt AZERTAG mit, dass es beim Treffen, festgestellt wurde, dass im Hintergrund von bestehenden Beziehungen zwischen Spanien und Aserbaidschan das Niveau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit nicht dem Potenzial des Landes entspricht. Es wurde betont, dass die Schaffung von Rechtsvorschriften und Vorbereitungsverfahren der rechtlichen Regulierung in diesem Bereich, sowie die Bildung einer bilateralen Kommission für wirtschaftliche Zusammenarbeit einen weiteren Anstoß zum Ausbau der wechselseitigen Beziehungen geben werden.

Während des Besuchs wird die Delegation von Spanien auf einem Business- Forum mit Beteiligung von Vertretern der Geschäftskreise von beiden Ländern im Detail die Perspektiven der Zusammenarbeit diskutieren, sowie die Gespräche über die gegenseitige Tätigkeit vor allem in den Bereichen Energie, Bau, Verkehr, Landwirtschaft, Infrastruktur und Tourismus führen.

Dann informierte A.Rasizade die Gäste über den armenisch-aserbaidschanischen Berg-Karabach- Konflikt und seine schweren Folgen für unser Land und sagte, dass als Folge der militärischen Aggression Armeniens gegen Aserbaidschan 20 Prozent des aserbaidschanischen Staatsgebiets von armenischen Truppen bisher noch besetzt gehalten werden, mehr als eine Million Bürger des Landes aus ihren ständigen Wohnorten vertrieben wurden. Der Premier fügte hinzu, dass die Verhandlungen über eine friedliche Beilegung des armenisch-aserbaidschanischen Berg-Karabach- Konfliktes bisher zu keinem konkreten Ergebnis geführt haben, obwohl sie sich seit langer Zeit fortsetzen. “Und das zeigt auch die Existenz von Doppelstandards in der Beziehung zur Lösung des Konfliktes, sagte der aserbaidschanische Ministerpräsident.

Beim Treffen fand ein ausführlicher Meinungsaustausch über eine Reihe von Fragen von gemeinsamem Interesse statt.

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