OFFIZIELLE CHRONIK


Präsident Ilham Aliyev ehrt das ehrwürdige Andenken von Opfern der blutigen Januartragödie VIDEO

A+ A

Baku, 20. Januar, AZERTAG 

Am 20. Januar, dem allgemeinen Nationaltrauertag hat Präsident von Aserbaidschan Ilham Aliyev in der Märtyrerallee das ehrwürdige Andenken der Opfer der blutigen Januarereignisse geehrt.

Es verfließen heute 25 Jahre, seitdem die blutige Januartragödie geschehen ist. Der 20. Januar ist blutiges und Ruhmesblatt in der modernen Geschichte des aserbaidschanischen Volkes und wurde zum Symbol des Kampfes und festen Willens unseres Volkes um die Freiheit. Der schwarze Januar ist die Bezeichnung für die gewaltsame Niederschlagung der aserbaidschanischen Unabhängigkeitsbewegung in Baku. Diese militärische Operation von bis an die Zähne bewaffneten speziellen Einheiten der UdSSR war das nie gesehene Verbrechen gegen friedliche und unschuldige Menschen, gegen ihre Bürger, die zu jener Zeit zur Freiheit ihres Landes aufstanden, gegen Annexionspolitik von Armeniern in Bergkarabach auf die Straßen gingen. Das Ziel des Einsatzes von Truppen in der Stadt Baku lag klar auf der Hand, den Freiheitswillen des aserbaidschanischen Volkes im Keim zu ersticken. Aber dieser blutige Akt des sowjetischen Imperiums konnte den Freiheitswillen des aserbaidschanischen Volkes nicht ersticken. Das aserbaidschanische Volk erkämpfte seine Freiheit, erlangte seine volle legitime Unabhängigkeit.

Der Einmarsch von Kampfpanzern und Panzerwagen der Sowjetarmee in der Nacht vom 19. zum 20. Januar in die Stadt Baku war auf das Massaker von friedlichen Volksmassen gerichtet, die gegen die feindliche, proarmenische Politik der sowjetischen Führung unter der Leitung von Michail Gorbatschow sowie gegen die Annexionspolitik Armeniens und eine verräterische Haltung damaliger Führung Aserbaidschans aufgestanden waren. Diese Operation der Militärmaschine der UdSSR in Baku führte zu einer unerhörten, ungeheuren Tragödie in Aserbaidschan, fügte schwere Verluste zu. Damals konnten ehemalige inkompetente Leiter in Aserbaidschan keinen Mut dazu haben, in diesen schweren Tagen ihren Landsleuten zu helfen, im Gegenteil dienten sie weiter der sowjetischen Führung. Im Unterschied zu ihnen kam der Nationalleader Heydar Aliyev in diesen schweren Tagen, der zu jener Zeit in Moskau lebte, in der ständigen Vertretung Aserbaidschans an, verurteilte zornig die blutigen Ereignisse, protestierte scharf gegen unmenschliche Politik des totalitären Sowjetregimes. So demonstrierte er nochmals seine Treue zu seinem Volk.

Nachdem der Nationalleader Heydar Aliyev wieder an die Macht gekommen war, wurde der blutigen 20. Januartragödie im Jahr 1994 ein politisches und rechtliches Urteil gegeben. Die Namen von derjenigen, die dieses Verbrechen begingen, wurden entlarvt. Der 20. Januar wurde zum „Nationaltrauertag“ erklärt.

Es sind 25 Jahre her, seitdem diese blutige Tragödie verübt worden war. Bei diesem blutigen Terrorakt wurden 147 Menschen brutal getötet, weitere 700 Menschen schwer verletzt, dem aserbaidschanischen großer materiell-moralischer Schaden zugefügt. Wir erinnern uns noch heute an die Opfer der 20. Januartragödie. Wir dürfen nicht, wir haben kein Recht, diese blutigen Ereignisse zu vergessen. Die Märtyrerallee wird am frühen Morgen ununterbrochen von der Öffentlichkeit besucht. Die Volksmassen besucht jedes Jahr die heilige Märtyrerallee, ehrt das Andenken der für die Freiheit und territoriale Integrität Aserbaidschans ihr Leben geopferten tapferen Söhne und Töchter des aserbaidschanischen Volkes, legt an ihren Grabmalen frische Nelken nieder.

X X X

Am 20. Januar kam Präsident von Aserbaidschan Ilham Aliyev in der Märtyrerallee an, um das Andenken der Opfer der blutigen Ereignisse vom Januar 1990 zu ehren. Der Präsident legte einen Blumenkranz am Denkmal „Ewiges Feuer“ nieder.

Hiernach wurde die Nationalhymne intoniert.

X X X

Unter den Besuchern waren auch Staats- und Regierungsvertreter, Leiter der religiösen Strukturen, Botschafter, Vertreter der internationalen Organisationen.

X X X

Am Besuch der Märtyrerallee waren auch der Premierminister Artur Rasizade, der Vorsitzende von Milli Medschlis Ogtay Asadov beteiligt.

© Jede Verwendung von Materialien muss durch den Hyperlink kenntlich gemacht werden