POLITIK


Präsident Ilham Aliyev unterzeichnet einen Erlass zum 25. Jahrestag des Völkermords von Chodschali

Baku, 24. Januar, AZERTAC

Präsident Ilham Aliyev hat heute einen Erlass zum 25. Jahrestag des Völkermords von Chodschali unterzeichnet.

In der Erklärung heißt es: „In der Nacht vom 25. zum 26. Februar 1992 griffen die armenischen Streitkräfte die Stadt Chodschali an, stellten die Stadt dem Erdbeben gleich und richteten hier ein grausames Massaker an. Während dieses Blutbads wurden insgesamt 613 Personen mit besonderer Grausamkeit und Folter getötet, darunter: 63 -Kinder, 106 –Frauen, 70 –alte Menschen. Durch diese Tragödie waren 487 friedliche Bewohner schwer verletzt worden, 1275 weitere Zivilisten wurden gefangen genommen.

Der Völkermord von Chodschali zeigte, dass der Krieg weit über die Grenzen Berg-Karabachs hinausgedrungen ist. Im Zuge einer Annexionspolitik gegen Aserbaidschan okkupierten die armenischen Streitkräfte zugleich die Rayons Latschin, Kalbajar, Aghdam, Fuzuli, Jabrayil, Gubadli und Zangilan. Als Folge dieser ethnischen Säuberungspolitik wurden 20 tausend Aserbaidschaner getötet, 50 tausend weitere Personen schwer verletzt, 20 Prozent der aserbaidschanischen Gebiete wurden besetzt.

Dank im Rahmen der Kampagne "Gerechtigkeit für Chodschali“ umgesetzten Maßnahmen haben einige Länder Resolutionen über diesen Völkermord verabschiedet. Jedoch hatte dieses Kriegsverbrechen bisher keine internationale rechtliche Beurteilung bekommen.“

Nach dem Erlass wurde das Präsidialamt beauftragt, einen Aktionsplan zum 25. Jahrestag des Völkermords von Chodschali vorzubereiten und durchzuführen.

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