POLITIK


Premierminister Joseph Muscat: Malta ist am Ausbau der Zusammenarbeit mit Aserbaidschan interessiert

Baku, 18. April, AZERTAC

Laut der Auskunft des Pressedienstes des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten gegenüber AZERTAC ist der aserbaidschanische Außenminister Elmar Mammadyarov im Rahmen seines offiziellen Besuchs in Malta mit dem Premierminister dieses Landes Joseph Muscat zusammengetroffen.

Premierminister Joseph Muscat äußerte sich beim Gespräch zufrieden über den aktuellen Stand der bilateralen Beziehungen. Er betonte, dass Malta am weiteren Ausbau der Zusammenarbeit mit Aserbaidschan interessiert sei. Er zeigte sich zuversichtlich, dass dieser Besuch zur Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern beitragen wird.

Joseph Muscat wies auf die Bedeutung der Beziehungen zwischen Aserbaidschan und der Europäischen Union hin und sagte, es sei begrüßenswert, dass hochrangige EU-Beamten diese Beziehungen als strategische Partnerschaft bewerten. Malta unterstützt auch die Unterzeichnung des Abkommens über die strategische Partnerschaft zwischen Aserbaidschan und der EU und ist bereit, zur Koordination dieses Dokuments beizutragen, sagte er.

Elmar Mammadyarov seinerseits betonte die dynamische Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern in den letzten Jahren und verwies darauf, dass die gegenseitigen Besuche solide Grundlagen für die Entwicklung der Beziehungen schaffen.

Minister Mammadyarov stellte beim Gespräch in der Entwicklung der Zusammenarbeit erzielte positive Ergebnisse im Wirtschafts- und Energiebereich fest.

Anbetracht dessen, dass sein offizieller Besuch in Malta mit der Präsidentschaft des Landes in der Europäischen Union zusammenfällt, gab Elmar Mammadyarov ausführliche Information über die Perspektiven der EU-Aserbaidschan Beziehungen sowie die Verhandlungen, die über den Abkommensentwurf über die Zusammenarbeit geführt werden.

Minister Mammadyarov sprach auch die Verhandlungen über die friedliche Beilegung des armenisch-aserbaidschanischen Berg-Karabach-Konfliktes an und ging davon aus, dass die EU-Länder in Bezug auf solche Grundprinzipien wie Souveränität, Unabhängigkeit, territoriale Integrität und die Unverletzlichkeit der international anerkannten Grenzen von Staaten in der Beilegung von allen Konflikten gleiche Position vertreten muss.

Die Seiten tauschten Meinungen über die Entwicklung der Beziehungen in verschiedenen Bereichen, die Umsetzung von grenzüberschreitenden Energie- und Verkehrsprojekten sowie andere Fragen von beiderseitigem Interesse aus.

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