GESELLSCHAFT


Qualität des Wassers verschlechtert

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Washington, 14. Oktober, AZERTAC

Ein Amerikaner schüttet Sand in einen Fluss, um ihn umzuleiten - viel Sand. Biologen sind empört: Regenbogenforelle und Silberlachs könnten Schaden nehmen. Der Übeltäter muss 30 Tage ins Gefängnis und 208.000 Dollar Strafe zahlen.

Ein Gericht im US-Bundesstaat Washington hat einen Mann verurteilt, weil er einen Fluss umgeleitet hat. William Cayo Senior habe gegen das Gesetz verstoßen, als er im Februar 2013 einen Abschnitt des Tahuya River vor seinem Haus zugeschüttet hat, erklärte das Gericht.

Mit Bagger und Bulldozer habe er Sand in den Fluss verfrachtet, so dass sich der Strom einen neuen Weg gebahnt habe. 6000 Quadratmeter Flussbett seien zugeschüttet worden.

Cayo musste bereits 30 Tage im Gefängnis verbringen und 8000 Dollar Strafe zahlen. Nun stehe noch eine Strafe von 200.000 Dollar aus, die in 50-Dollar-Monatsraten beglichen werden könne, so das Gericht. Die volle Strafe wird Cayo mithin bis zum Lebensende nicht zahlen.

Biologen des National Marine Fisheries Service waren zu dem Ergebnis gekommen, dass die Veränderung des Flussbetts bedrohte Lebewesen geschädigt hat, darunter die Regenbogenforelle, den Silberlachs und den Ketalachs. Zudem hätte sich die Qualität des Wassers verschlechtert.

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