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RWE-Tochter Dea kaufen will

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Baku, den 18. Dezember (AZERTAG). Die Angebotsfrist endet Mitte Januar. Bis dahin muss sich BASF entschieden haben, ob der Konzern die RWE-Tochter Dea kaufen will. Laut „FAZ“ hat das Chemieunternehmen großes Interesse.

Der Chemiekonzern BASF bereitet offenbar eine Milliardenofferte für die Hamburger RWE-Tochter Dea vor. BASF arbeite intensiv an einem solchen Angebot. Interessenten müssten unverbindliche Gebote für die Öl- und Gasfördergesellschaft spätestens in der Woche ab dem 13. Januar einreichen.

RWE hatte im März angekündigt, Dea zum Verkauf zu stellen. Für BASF wäre die Tochter des deutschen Versorgers kein kleiner Zukauf. In Finanzkreisen ist dem Bericht zufolge von rund fünf Milliarden Euro die Rede. BASF lehnte eine Stellungnahme ab, hieß es. Der Chemiekonzern ist mit der Tochtergesellschaft Wintershall bereits im Öl- und Gasgeschäft tätig.

Ein anderer potentieller Dea-Käufer winkt dagegen ab. „Wir sind zufrieden mit dem, was wir heute haben“, sagte E.on-Vorstand Jørgen Kildahl der „Börsen-Zeitung“. „Jetzt werden wir uns erst einmal organisch weiterentwickeln“, sagte der Vorstand, der die Exploration und Produktion dort verantwortet. „Wir haben eine Phase von großen Investitionen hinter uns. Und jetzt kommt eine Phase, in der wir auch starke Returns aus unseren Investments erwarten“, sagte Kildahl.

 

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